• Und noch besser ist ja die Aussage, dass (mit meinen Worten zusammengefasst) ein höheres Einkommen keine Auswirkung auf die Lebensmittelmenge hat. Damit ist dieser Punkt abgehandelt. Ignoriert werden die enormen Produktionskosten (Ressourcen und Co2) von Billigprodukten und deren Umweltfolgen im Herkunftsland im Vergleich zu regionalen Produkten und frisch zubereitet.


    Edit:

    Macht Armut Dick? gesunde Ernährung für wenig Geld - Soziale Aspekte des Essens - billig - ungesund - Kinderarmut - Gesundheit - zu geringes Einkommen - UGB-Gesundheitsberatung

  • was hast du denn vorzuweisen ausser ein Bauchgefühl deiner bizarren Welt der Besserverdienenden Umweltengel?

  • genau wären wir alle super reich hätten wir selbstredend einen kleineren ökologischen Fußabdruck, muss man wissen :rolling_on_the_floor_laughing: :rolling_on_the_floor_laughing: :rolling_on_the_floor_laughing:

    Eine gewisse Gleichgültigkeit und/oder Ignoranz gibt es in allen Schichten. Es sollte doch in erster Linie darum gehen welcher gestzliche Rahmen geschaffen werden muss und wie Kindern auch aus bildungsfernen Familien das notwendige fundierte Wissen vermittelt werden kann.


    Der erhobene Zeigefinger mit der Drohkulisse ist mit Corona, den Kriegen auf der Welt etc. eher schädlich. Wie kann man Kinder dazu bringen mit dem Gedanken einzuschlafen, dass bald viele Menschen verhungern und verdursten weil es immer wärmer wird? Die stehen schon genug unter Druck. Wenn man sich im Bereich Kinder- und Jugendpsychatrie umschaut sind das sehr belastende Dinge.

  • Ich rede aber vom Mittelstand. Wer arbeitet soll sich auch was leisten können dafür.


    Solange es nicht den ökologischen Fußabdruk erhöht oder diesen sogar verringert, gerne, kein Problem


    Quote

    Das ist eine ideologische und für mich menschenverachtende Weltanschauung, dem Mittelstand Armut zu wünschen für das Klima.

    :rolling_on_the_floor_laughing: :rolling_on_the_floor_laughing: :rolling_on_the_floor_laughing:

  • Ich habe die Links dazu reingestellt. Was ist daran ein "Bauchgefühl meiner bizarren Welt" und wo habe ich geschrieben das alle Umweltengel sind? Ich kritisiere lediglich die generalisierte Kritik und Beschimpfungen gegenüber ganzen Gesellschaftsschichten.

  • genau wären wir alle super reich hätten wir selbstredend einen kleineren ökologischen Fußabdruck, muss man wissen :rolling_on_the_floor_laughing: :rolling_on_the_floor_laughing: :rolling_on_the_floor_laughing:

    Eine gewisse Gleichgültigkeit und/oder Ignoranz gibt es in allen Schichten. Es sollte doch in erster Linie darum gehen welcher gestzliche Rahmen geschaffen werden muss und wie Kindern auch aus bildungsfernen Familien das notwendige fundierte Wissen vermittelt werden kann.


    Der erhobene Zeigefinger mit der Drohkulisse ist mit Corona, den Kriegen auf der Welt etc. eher schädlich. Wie kann man Kinder dazu bringen mit dem Gedanken einzuschlafen, dass bald viele Menschen verhungern und verdursten weil es immer wärmer wird? Die stehen schon genug unter Druck. Wenn man sich im Bereich Kinder- und Jugendpsychatrie umschaut sind das sehr belastende Dinge.

    Hör auf dich hier rumzuwinden -> Reiche Menschen verbrauchen mehr Ressourcen, eben weil sie es können, das ist ein Fakt!

    UND vollkommen menschlich...


    Ob die Prenzlberg Muddi nen BIO Matscha Mandelmilch-Latte schlürft, ihren Pulli im Greenpeace Online Shop bestellt hat und es abends Haveländer Apfelschwein auf den Tisch gibt, ist vollkommen unerheblich wenn sie mit dem SUV fröhlich durch den Kiez brettert und 3x im Jahr die Malediven zumüllt.


    Da hast du deine "Statistik" XD


    Das was du machst ist Roseinenpickerei...

    Edited once, last by tobis ().

  • Komisch das E Autos vor allem unter den Besserverdienern zu finden sind.

    Kannst du deine Aussagen belegen? Bitte berücksichtige bei deiner selbst gefälschten Statistik das Thema Mallorca.


    Wie auch immer. Ich habe ehrlich gesagt mehr den Eindruck, dass der Klimawandel von Einzelnen genutzt wird um kommunistische Ziele in die Bevölkerung zu tragen. Ja, es gibt nun mal Leistungsträger die überdurchschnittlich verdienen und das bisschen Freizeit was sie sich herausnehmen können für einen Urlaub nutzen. Und weiter?

    Über die Ausgaben wurde auf den tatsächlichen Konsum umgerechnet und dieser zusätzlich mit den Importdaten abgeglichen, um auch die Effekte der globalen Lieferketten zuordnen zu können.

    In order to assess the environmental pressure of global supply chains, multi-regional input–output (MRIO) approach was chosen as it enables us to evaluate the burdens borne by different countries due to the imported products for household consumption (Hubacek, Feng, Minx, Pfister, & Zhou, 2014; López et al., 2016).

    Wenn Du systematische Fehler in dem Methoden-Teil des Papers findest, die den Reviewern entgangen sind, wäre ich schwer beeindruckt...

  • Damit ist meine Ausgangsfrage nicht beantwortet. An welcher Stelle in dieser Studie wurden per Stichproben die bevorzugt gekauften Lebensmittel aufgeführt, sortiert nach Einkommenschicht und Kennzahlen für Auswirkung auf Umwelt und Co2 insgesamt? Zeig mir bitte die Zahlen.

    Ich habe den Eindruck, Du hast nicht ansatzweise verstanden, was in diesem Paper gemacht wurde... Da wurde nicht einfach eine Umfrage genommen und sich dann ein hypothetischer CO2-Abdruck abgeleitet aus hypothetischem Details des Konsums aus den Fingern gesogen, sondern fein säuberlich jeder mathematische Schritt erläutert, der von der Destatis-Erhebung bis zu diesen Daten führte.

    Zeige mir bitte den Fehler in den Berechnungen - ich kann es nämlich nicht beurteilen, sondern muss mich da auf die Kompetenz der Wissenschaftler verlassen, die die Arbeit gemacht und begutachtet haben.

    Aber Du kannst ja gerne mal einen persönlichen CO2-Abdruck berechnen und schauen, wo Du denn so im Vergleich Deiner Einkommensklasse liegst - wie gesagt: auch das hätte als einzelner Datenpunkt (zudem auf einer anderen Abfrage beruhend) nur anekdotische Evidenz und kann die ermittelten Werte für den Durchschnitt Deiner Gruppe weder falsifizieren noch verifizieren.

    Es würde mich aber sehr wundern, wenn die generelle Tendenz übereinstimmend über mehrere Quellen (dieses Paper ist ja nur die Verarbeitung dieser einen Erhebung, der Zeitungsartikel hat ja noch andere angegeben) deshalb falsch wäre, weil Du Bio und Regional kaufst und glaubst, dass das die Mehrheit Deiner Einkommensschicht auch tun würde. Vor allem, weil ja gerade die den Nahrungsmitteln zugeordneten Emissionen den geringsten Anstieg zeigten und der Großteil des Emissionszuwachses höherer Einkommen auf die anderen Bereiche entfällt, wo Bio und Regional schlicht unmöglich ist.

  • lebensmitteltechnisch werden höhere Einkommensgruppen vermutlich tatsächlich keinen besonders größeren Fußabdruck hinterlassen. (Ausser es gibt einmal die Woche Flugmango).

    Bei Freizeitverhalten und Urlaub sieht die Sache dann mit Sicherheit schon ganz anders aus.

  • Aber du hast in deinem Post ausdrücklich von dir gesprochen. Und das wunderte mich halt, denn ich dachte eigentlich, daß du jemand bist, der beim Einkaufen nicht nur auf den niedrigen Preis achtet.

    nicht nur aber auch, wenn das Bio Huhn über 30€ kostet ist meine persönliche Schmerzgrenze erreicht.


    Aber vielleicht sollten sich einige wirklich weniger Gedanken über mich und mein Umweltverhalten machen, denn um mich ging es soweit ich weiß in keiner meiner dann doch eher allgemein gehaltenen Aussagen.

  • Immernoch keine Antwort. Ich habe diese, für die Gesamtbewertung wichtigen Daten, nicht gefunden. Ich weiß nicht ob ich es übersehen habe und darum bitte ich dich mir diese Daten zu zeigen.

    Wenn diese Daten fehlen/nicht berücksichtigt wurden, ist das kein Fehler. Es reicht dann aber nicht aus, um gegen Gesellschaftsschichten in der Form zu hetzen, wie es in den letzten Monaten stattgefunden hat. Ab 18.000 glaub ich wars liegen keine Daten vor. Das sind nicht die oberen 0,001 % oder was da von der TAZ geschrieben wurde. Für die obere Gruppe wurde geschätzt und auf der Grundlage von 2 per Stichproben erfassten Einkommensklassen und einer Vermuteten haut man Vermutungen über die Spitzenverdiener raus.


    Ich frag mich ehrlich, welchen Eindruck so mancher von Besserverdienern oder Reichen hat. Ich verdiene definitv nicht schlecht und greife monatlich noch nichtmal auf 1/10 zurück. Meine Kleidungsstücke kosten vielleicht 120 Euro aufwärts pro Teil, dafür habe ich nur das was ich wirklich brauche und im Schnitt kommen die erst nach 10 Jahren weg. Kreislauf von Arbeitskleidung, nach 3 Jahren Alltagskleidung, im Verlauf Freizeitkleidung und zum Schluss für zu Hause. Unsere Möbel sind 20 Jahre alt, die Bodenbeläge sind zwischen 150 und 300 Jahren alt, ich fliege vielleicht alle 5 Jahre wenns hochkommt, obwohl jeden Monat eine Woche Malediven drin wären. Ich überlege 3x bevor ich losfahre was ich in der nächsten Woche brauche und wie ich alles so legen kann, dass ich möglichst wenig km fahre. Wie groß ist mein Co2 Fußabdruck für meine Einkommensklasse 10000 netto +? Ich bin gespannt.

    Aber du hast in deinem Post ausdrücklich von dir gesprochen. Und das wunderte mich halt, denn ich dachte eigentlich, daß du jemand bist, der beim Einkaufen nicht nur auf den niedrigen Preis achtet.

    nicht nur aber auch, wenn das Bio Huhn über 30€ kostet ist meine persönliche Schmerzgrenze erreicht.

    Wir kaufen aus finanziellen Gründen zwar zunehmend, aber eben nicht alles Bio - wobei bei den Emissionen Bio meist kaum einen Unterschied macht, sondern bei einigen Produktgruppen sogar deutlich höhere Werte aufweist.

    https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/6232/dokumente/ifeu_2020_oekologische-fussabdruecke-von-lebensmitteln.pdf

  • lebensmitteltechnisch werden höhere Einkommensgruppen vermutlich tatsächlich keinen besonders größeren Fußabdruck hinterlassen. (Ausser es gibt einmal die Woche Flugmango).

    Bei Freizeitverhalten und Urlaub sieht die Sache dann mit Sicherheit schon ganz anders aus.

    Weil alle Besserverdiener und Reichen die Zeit haben mal eben um die Welt zu fliegen.

    Wenn es um Bürgergeldempfänger geht schreien alle auf. Böse Medien verallgemeinern und übertreiben. Besserverdiener und Reiche als Egoisten zu bezeichnen, die durchweg nichts Besseres zu tun haben als Luxusreisen zu unternehmen ist ok. Gehts noch? Da fehlt doch jegliche Relation. Ja, in den Medien gibt es hier und da verwöhnte Kids zu sehen die von Papa mal eben eingeflogen werden für einen gemeinsamen Luxusurlaub. Im Interview kommt dann noch mehr zum Aufregen, Aussagen wie mir doch egal, ich kanns mir leisten. Das ist nicht die Mehrheit. Geld haben kommt nicht von Geld ausgeben. So Neureiche zeigen was sie haben, oder wenn die fehlende Beziehung zu den Kindern mit Geld ausgeglichen kommen so arrogante Kids bei raus, auch klar. Aber bitte keine Verallgemeinerung.

    Und Du meinst, Du entsprichst mit diesem Verhalten dem Durchschnitt Deiner Einkommensklasse?

    Und die Daten, die Du sehen willst, sind nicht aufgelistet - es gibt die Daten des Statistischen Bundesamtes und die Berechnungsmatrix, die im Paper erläutert wurde. Und zwar für die Einkommensgruppen zusammengefasst, so dass Du mit Deinem vorbildlichen Lebenswandel im statistischen Rauschen (so Du nicht typisch in Deinem Verhalten bist) untergehen würdest.

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