Dokumentationen, Geschichtsfilme - Was seht ihr?

  • Nah dran: Die vergessenen Kinderheime in der DDR | ARD Mediathek
    Die vergessenen Kinderheime in der DDR | Video | Sie existierten im Verborgenen, in einer Schattenwelt. Nur die Heimkinder selbst und deren Erzieher können…
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    > Sie existierten im Verborgenen, in einer Schattenwelt. Nur die Heimkinder selbst und deren Erzieher können mehr von ihnen erzählen. Manuela und Christian sind froh, im katholischen Heim in Calbe aufgewachsen zu sein. Sie erinnern sich an eine behütete und glückliche Zeit. Martin Patzelt, Heimleiter in Calbe, gab nicht nur seinen Schützlingen ein zu Hause, sondern machte das Heim so attraktiv, dass es zu einem Treffpunkt für die Jugendlichen der Kleinstadt wurde.

    Rudolf wurde von seinen Eltern ins Kinderheim der Herrnhuter Brüdergemeine gegeben. Seine Eltern hofften ihn so vor Repressionen zu schützen, denen er zuvor in der staatlichen Schule ausgesetzt war. Romy und Thomas aus dem evangelischen Louisenstift in Königsbrück erinnern sich, dass ein kirchliches Kinderheim - trotz aller Vorzüge - immer noch ein Heim war und eine Familie nicht ersetzen konnte.

    Die Geschichte der konfessionellen Kinderheime beginnt in der Nachkriegszeit und endet mit dem Zusammenbruch der DDR. Tatsächlich waren die Heime unter kirchlicher Leitung Inseln im sozialistischen Bildungsdiktat. Diesen Raum und diese Freiheit konnten die kirchlichen Kinderheime bis zum Ende der DDR erhalten aber nur, weil sie – so schien es – auch vom Ministerium für Volksbildung vergessen worden waren.

    Das pädagogische Gegenmodell zur staatlichen Heimerziehung hat Kinder, die in die katholischen und evangelischen Heime kamen, geprägt. Unterm Kreuz wurden staatliche Erziehungspläne einfach ignoriert. Die Kinder lernten stattdessen was es heißt, selbstbestimmt zu leben. Klagen und traumatische Erinnerungen an brutale Strafen und Missbrauch gibt es kaum.

    Obwohl auch unterm Dach der Kirche nicht alles gut war erinnern sich diejenigen, die dort in den siebziger und achtziger Jahren aufgewachsen sind, nicht an Schläge, sondern an Freiheit. Im Gegensatz zu den staatlichen Kinderheimen in der DDR gibt es aus den konfessionellen Einrichtungen nichts Empörendes zu berichten. Vielleicht ist das der Grund, dass diese Heime heute vergessen sind? <

  • Homero Gómez González, Hüter der Monarchen | Netflix


    > Die Wälder von Michoacán beheimaten Millionen von Monarchfaltern. Der Aktivist Homero Gómez kämpfte lautstark für deren Erhaltung – bis er plötzlich verschwand. <



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    > Die Dokumentation Homero Gómez González, Hüter der Monarchen widmet sich dem Verschwinden und Tod des renommierten mexikanischen Umweltaktivisten Homero Gómez González. Dabei werden die politischen, kommerziellen und kriminellen Interessen aufgedeckt, die eine ernste Bedrohung für das Monarchfalterreservat in Michoacán darstellen. <

  • Kann KI Wahlen beeinflussen? - ZDFmediathek


    > Mithilfe künstlicher Intelligenz wird versucht, Wahlen zu beeinflussen. Im Superwahljahr 2024 wächst die Gefahr für die Demokratie. Wer steckt hinter manipulierten Bildern und Stimmen?


    Mit KI lassen sich sogenannte Deepfakes erzeugen. Diese Bilder, Videos und Audios sind kaum noch von echten zu unterscheiden. Die Technologie wird immer besser. Solche Desinformationen sind gefährlich, sie können bei Wahlen Verlierer zu Siegern machen.

    Die Reporterinnen Greta Buschhaus und Marlene Halser verfolgen die Spur eines KI-Fakes, der auf Demonstrationen in Deutschland mehrfach aufgetaucht ist. Vor allem bei Aufmärschen sogenannter Querdenker. Anhand dieser Spurensuche zeigen sie, wie solche Inhalte erstellt werden können und wie sie sich rasant verbreiten.


    Künstliche Intelligenz ist Segen und Fluch zugleich. In der Industrie, der Forschung und in vielen anderen Lebensbereichen lassen sich mithilfe künstlicher Intelligenz ganz neue Erkenntnisse gewinnen, viele zum Wohle der Menschheit.


    Doch die Entwicklung hat auch ihre Schattenseiten: Bilder und Stimmen lassen sich manipulieren. Da spricht beispielsweise der Bundeskanzler in den sozialen Netzwerken zur Bevölkerung, mit seiner Stimme und mit seinem Gesicht, aber keines seiner Worte ist wahr. Inzwischen fällt es selbst Experten schwer, zu unterscheiden, ob die Bilder und Stimmen echt sind oder mithilfe künstlicher Intelligenz manipuliert wurden.


    Ein anderes Beispiel: In der Slowakei tauchte vor der Parlamentswahl 2023 in den sozialen Netzwerken ein gefälschtes Audio auf. Darin gibt ein im Land populärer Politiker zu, er habe Wahlen beeinflusst, und er wolle die Bierpreise erhöhen. In dem Land mit fünf Millionen Einwohnern hatten sich über 500.000 Menschen die Audiodatei angehört. Am Ende wurde der Politiker nicht gewählt. Experten vermuten, dass die manipulierte Audiodatei das Wahlverhalten beeinflusst haben könnte.


    In den USA redet "Die Spur"-Autorin Greta Buschhaus mit David Evan Harris. Er ist Professor an der renommierten Berkeley-Universität und der Experte für die Risiken künstlicher Intelligenz. Er warnt: "Die Demokratie kann ohne eine grundlegende Idee von Wahrheit und Fakten und ohne eine Medieninfrastruktur, die uns hilft, die Welt um uns herum zu verstehen, nicht funktionieren."


    Das Problem hat auch die deutsche Bundespolitik erkannt. Tabea Rößner von den Grünen ist die Vorsitzende des Digitalausschusses im Deutschen Bundestag. Sie sagt, inzwischen habe man festgestellt, dass die Risiken für die Demokratie durch Manipulationen eben "sehr, sehr hoch" seien.


    Das Europäische Parlament hat inzwischen ein sogenanntes KI-Gesetz verabschiedet. Darin wird die KI, die dazu in der Lage ist, das Verhalten der Wähler zu beeinflussen, als "Hochrisikokategorie" eingestuft. Mit dem neuen Gesetz will man die Gefahren eindämmen. So weit, so gut – das Problem ist nur: Das Gesetz tritt erst in zwei Jahren in Kraft. <

  • „ABBA - Die ganze Geschichte „ in der ARD-Mediathek.

    War sehr interessant v.a. für meinen Vater der seit frühester Jugend ABBA-Fan war und immer noch ist.

    Ich finde einige Songs nicht schlecht

    Wir können den Wind nicht ändern aber die Segel anders setzen .

    Aristoteles


    ✝️⚓️❤️ 1. Korinther 13,13

  • In den letzten Tagen habe ich viel über die Tudors und die Yorks gelernt, die unbekannte Historikerin trägt das auf ihrem Kanal History Calling so cool vor.


    History Calling
    Weekly history documentaries from a former university lecturer, with an emphasis on royalty & original sources. WHAT MAKES ME DIFFERENT: I am a fully…
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  • In den Fängen der Wikinger - Die ganze Doku | ARTE
    Die Wikinger gelten als Helden des Mittelalters. Erzählungen über grenzenloses Draufgängertum verstellen bis heute den Blick auf ihre dunkle Seite. Es war…
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    > Die Wikinger gelten als Helden des Mittelalters. Erzählungen über grenzenloses Draufgängertum verstellen bis heute den Blick auf ihre dunkle Seite. Es war Menschenhandel, der den Alltag der Nordmänner maßgeblich bestimmte und über Jahrhunderte das Funktionieren und die Ausdehnung ihrer Welt möglich machte.


    Irland, zu Beginn des 9. Jahrhunderts. Der junge Adelige Findan und seine Schwester Melkorka werden Opfer eines Wikingerüberfalls. Das wichtigste Ziel der Angreifer: Menschenraub. Die skandinavischen Krieger haben früh erkannt, dass mit Lösegelderpressung und Sklavenhandel mehr Profit zu machen ist als mit dem Raub von Vieh und Kirchenschätzen. Findan und Melkorka werden getrennt und auf abenteuerlichen Wegen quer durch Europa verschleppt. Sie erleben Sklavenarbeit, Misshandlung und sexuellen Missbrauch. Findan gelingt schließlich die Flucht. Er beschließt sein Leben als freiwillig eingeschlossener Mönch im schweizerischen Kloster Rheinau. Später wird er ein katholischer Heiliger – deswegen wurde seine Lebensgeschichte kurz nach seinem Tod aufgezeichnet und stellt das einzige Dokument eines Wikingersklaven dar, das auch von Historikern als authentisch bewertet wird. Moderne Methoden wie die Bodenradar-Archäologie haben erst in den letzten Jahren Licht in dieses wenig bekannte Kapitel gebracht. Wissenschaftler wie der österreichisch-schweizerische Georadar-Spezialist Wolfgang Neubauer gehen davon aus, dass die Wikingergesellschaft zu einem Viertel aus Sklaven bestanden haben muss. Nur so ist die Errichtung und Erhaltung gewaltiger Schiffsgräber und Kulthallen denkbar, wie sie kürzlich am Oslofjord in Norwegen entdeckt wurden. Doch die Routen des Menschenhandels reichten noch weiter: Die Wikinger verkauften Sklaven bis nach Byzanz und weiter in die arabische Welt. Erst im Hochmittelalter ging die Sklaverei langsam zurück. Leibeigene Bauern gab es allerdings weiterhin. <

  • Kriegsreporter im Zweiten Weltkrieg und in der Nachkriegszeit - ZDFmediathek


    > Sie kamen aus Hitlers Propagandakompanien und wurden zu mächtigen Medienmachern der jungen Bundesrepublik: Journalisten wie Henri Nannen, Peter von Zahn, Karl Holzamer und Co.


    Einst dienten sie dem totalitären Regime, dann wurden sie zu Stützen der Demokratie. Bis heute prägen die Fotos und Filme der Wehrmachtspropaganda unser Bild vom Zweiten Weltkrieg. Denn nur Angehörige der Propagandakompanien durften von der Front berichten.


    Nach 1945 machten einige von ihnen erstaunliche Karrieren – in der Demokratie der Bundesrepublik Deutschland. Sie wurden zu Gründern erfolgreicher Medien und zu Galionsfiguren einer neuen Zeit, die freie Berichterstattung und Meinungsfreiheit verhieß.


    Wie konnten Männer, die ihr journalistisches Handwerk in Hitlers Kriegspropaganda gelernt hatten, einen wesentlichen Beitrag zum Aufbau der Medienlandschaft in Westdeutschland leisten? Wie glaubhaft war ihre plötzliche Wandlung vom Propagandisten zum Verfechter der Demokratie? Was gaben sie zu, was aus ihrer Vergangenheit verschwiegen sie?


    Der Film erzählt die Geschichte bedeutender Journalisten und Medienmanager der jungen Bundesrepublik – und geht dabei auf Enthüllungen ein, die sich aus jüngsten Quellenfunden ergaben. <

  • Dokumentation und Reportage: Swatting: Die Polizei als Waffe - Wie Cyber-Kriminelle ihre Opfer quälen
    Sie wollen andere Menschen zermürben und fertigmachen. Sie wollen andere Menschen so lange quälen, bis sie verrückt werden oder aufgeben. Cyber-Kriminelle, die…
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    > Sie wollen andere Menschen zermürben und fertigmachen. Sie wollen andere Menschen so lange quälen, bis sie verrückt werden oder aufgeben. Cyber-Kriminelle, die sogar den Tod ihrer Opfer in Kauf nehmen.

    Auch die Live-Streamerin quiteLola ist in ihr Visier geraten. Seit Jahren hetzen sie ihr die Polizei auf den Hals, schicken sie dahin, wo sie gerade einen Livestream aufnimmt. Immer wieder setzen die Täter falsche Notrufe ab und behaupten, von Lola würde eine akute Gefahr ausgehen. Swatting nennt sich das.

    Der aus den USA stammende Begriff leitet sich von den SWAT-Teams ab („Special Weapons and Tactics“), schwer bewaffneten Spezialeinheiten der Polizei.

    Recherchen des ARD-Politikmagazins Kontraste und des SPIEGEL geben erstmals Einblick in das Innenleben der Mobbing-Bande NWO. Die Kriminellen wollen offenbar nicht nur Streamer quälen, sondern haben es auch auf Politiker und den Staat abgesehen. <

  • Die neue Terror-Gefahr – Europas Neonazi-Netzwerke - ZDFmediathek



    > In Europa radikalisiert sich eine neue Generation von Neonazis, die gezielt Angriffe auf Muslime, Juden, Migranten und Linke durchführt. Ihr Ziel ist die Vorherrschaft der "Weißen".


    Sie organisieren sich in Onlineforen, betreiben Dating-Sites nur für Weiße, ziehen mit brennenden Fackeln durch deutsche Kleinstädte. Dabei machen sie keinen Hehl aus ihrer Verachtung für demokratische Institutionen und wollen Polizei und Armee gezielt unterwandern.


    Das Attentat von Halle, der Fall Franco A., der geplante Reichsbürger-Staatsstreich um Prinz Reuß oder der alljährlich im bayerischen Wunsiedel stattfindende Rudolf-Heß-Gedenkmarsch: Ultrarechte hetzen längst nicht mehr nur am Stammtisch, sondern legen eine zunehmende Gewaltbereitschaft an den Tag.

    Nicht ohne Grund gilt der Rechtsextremismus im jüngsten Verfassungsschutzbericht als größte extremistische Bedrohung in Deutschland.


    Auch in Frankreich beobachten die Sicherheitsbehörden rechtsextreme Gruppen. So deckten französische Medien 2022 auf, dass es innerhalb der französischen Armee ein rechtes Netzwerk gibt, das sich offen zur NS-Ideologie bekennt.

    Auch der rassistisch-motivierte Mord an dem argentinischen Ex-Rugby-Spieler Federico Aramburú 2022 oder der Fall des rechten Hetzers Daniel Conversano versetzten die Behörden in Alarmbereitschaft. <

  • Im Namen deiner Tochter - Die ganze Doku | ARTE
    In Tansania ist die Beschneidung zwar gesetzlich verboten, aber alte Traditionen sterben schwer. Jedes Jahr während der "Beschneidungssaison" stehen junge…
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    > In Tansania ist die Beschneidung zwar gesetzlich verboten, aber alte Traditionen sterben schwer. Jedes Jahr während der "Beschneidungssaison" stehen junge Mädchen vor dem Dilemma: sich der Beschneidung zu unterwerfen oder zu fliehen, mit der Ungewissheit, ihre Familie jemals wiederzusehen. Rhoby Samwelly nimmt die Mädchen in ihrem Frauenhaus auf und reist durch das Land, um gegen diese Verstümmelungen zu kämpfen. <

  • ZAPP: Björn Höcke, Maximilian Krah & Co: Scheitern Medien an der AfD?
    Noch nie war die AfD so radikal wie heute. Und noch nie war sie einer Machtoption so nah. Unmittelbar vor Europawahl, Kommunal- und Landtagswahlen ist die…
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    > Noch nie war die AfD so radikal wie heute. Und noch nie war sie einer Machtoption so nah. Unmittelbar vor Europawahl, Kommunal- und Landtagswahlen ist die Frage drängender denn je: Wie berichten über eine Partei, die Demokratie und Pressefreiheit gefährdet? ZAPP begleitet mehrere Journalisten, die über Björn Höcke, Tino Chrupalla, Alice Weidel und Co. berichten. Einer von ihnen schildert, wie er am Rande einer AfD-Veranstaltung angegriffen wurde. Ein Correctiv-Reporter gibt Einblicke in die wohl aufsehenerregendste Recherche und Tilo Jung von "Jung & Naiv" verrät, warum er ausgerechnet Maximilian Krah eingeladen hat. <

  • Power | Netflix


    Diese provokative Doku beleuchtet die ungeschriebene Geschichte der Polizeiarbeit in den USA und stellt sich die Frage „Wer ist mächtiger: das Volk oder die Polizei?“



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    > In den USA übt die Polizei eine außergewöhnliche Macht über das Leben der einzelnen Menschen aus. Die Polizei entscheidet, wer verdächtigt wird und auf wen „die Beschreibung zutrifft“. Sie definiert, was als Bedrohung eingestuft wird und wie darauf reagiert werden soll. Sie fordert Gehorsam und droht stets, gewaltsam einzugreifen. In amerikanischen Städten kommt es täglich zu Tausenden solcher Interaktionen basierend auf wahren und vermeintlichen Vorstellungen von Kriminalität und Bedrohungen der sozialen Ordnung – was wiederum im Ermessen der Polizei liegt. Die Polizei realisiert die abstrakte Macht des Staates.


    „Power“ beleuchtet die Anhäufung von Geldern, die Zusammenlegung von politischer Macht und die nahezu unbegrenzte Unterstützung durch die beiden führenden Parteien der USA, aus der die Institution der Polizei, wie wir sie kennen, hervorgegangen ist. Der Film bietet einen tief empfundenen und immersiven Einblick, um zu zeigen, wie wir zu diesem Moment in der US-amerikanischen Geschichte gelangt sind – von der Gründung der sogenannten „Slave Patrols“ Anfang des 18. Jahrhunderts und den ersten öffentlich finanzierten Polizeibehörden des 19. Jahrhunderts bis hin zu den Aufständen der 1960er- und 2020er-Jahre.


    Mithilfe von Essays, Interviews und Collagen aus Archiven setzt „Power“ historisches Material ein, um die Realitäten der heutigen Zeit zu veranschaulichen und brennende Fragen über eine wachsende und größtenteils unkontrollierte Behörde zu untersuchen: Wer wird überwacht, wer beschützt, wer trifft die Entscheidungen und warum.


    Die amerikanische Polizei strebt danach, Bedrohungen der sozialen Ordnung einzudämmen, und hat sich über Hunderte von Jahren hinweg immer mehr vergrößert. Jetzt kann sie mit nur einem Wort beschrieben werden: Macht. <

  • Geheime Orte der Macht in der DDR - ZDFmediathek


    > Abgeschottete Siedlungen, streng bewachte Residenzen, versteckte Objekte: An geheimen Orten übt die DDR-Staats- und Parteiführung ihre Macht aus, verborgen vor der Öffentlichkeit.


    Politische Entscheidungen werden in der DDR in informellen Zirkeln getroffen. Parteichef Erich Honecker und die gut 20 anderen Mitglieder des SED-Politbüros leben mit ihren Familien in der "Waldsiedlung" Wandlitz, weit weg vom Alltag der normalen DDR-Bevölkerung.


    Von Anfang an hat sich die kommunistische Führungselite der DDR vor der eigenen Bevölkerung abgeschottet. Schon 1949 übernimmt sie ein Villenviertel in Berlin-Pankow, das die sowjetische Besatzungsmacht zum Sperrgebiet erklärt hatte, als geschlossene Wohnsiedlung für die Spitzenfunktionäre. 1960 erfolgt der Umzug nach Wandlitz, wo die "führenden Genossen" von mehr als 600 Angestellten umsorgt werden und in den Genuss einer "Sonderversorgung" kommen, Westwaren inklusive. Für diese kleine Elite ist damit die allseits propagierte kommunistische Zukunftsvision bereits Wirklichkeit geworden.


    Ganze Landstriche werden zu Sperrgebieten erklärt, zum Beispiel in der Schorfheide, einem Waldgebiet bei Berlin. Dort verbringen die meisten Politbüromitglieder ihre Freizeit. Auch die Ablösung des langjährigen Staats- und Parteichefs Walter Ulbricht betreibt der designierte Kronprinz Erich Honecker im Verborgenen: bei Jagdausflügen mit dem Kremlherrn Leonid Breschnew in der Schorfheide erlangt er die Zustimmung des Kremlherrn zum Machtwechsel.


    Gäste empfängt Generalsekretär Honecker dann gerne im Jagdschloss Hubertusstock in der Schorfheide, nicht nur Repräsentanten der sozialistischen "Bruderländer", sondern auch Westbesuch wie Bundeskanzler Helmut Schmidt. Das Volk bleibt hier ebenfalls außen vor.


    Mit der "Wende" in der DDR 1989 kommen die geheimen Orte der Macht dann ans Licht der Öffentlichkeit und offenbaren die Doppelmoral der SED-Führung. Doch bis heute haben die einstmals verbotenen Orte noch nicht alle Geheimnisse preisgegeben. <

  • Kinderschänder im Visier - Die ganze Doku | ARTE
    88 Millionen Aufnahmen von Kindesmissbrauch zirkulierten im Jahr 2022 weltweit. Jede Sekunde werden mindestens zwei Bilder von Kindesvergewaltigungen im Netz…
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    > 88 Millionen Aufnahmen von Kindesmissbrauch zirkulierten im Jahr 2022 weltweit. Jede Sekunde werden mindestens zwei Bilder von Kindesvergewaltigungen im Netz geteilt. In sozialen Netzwerken und Videospielen haben es Sexualstraftäter besonders einfach, neue Opfer zu finden. Vier Jahre lang recherchierte die Regisseurin, mit welchen Maßnahmen die internationale Gemeinschaft reagiert.


    2009 schätzten die Vereinten Nationen, dass ständig 750.000 Pädokriminelle gleichzeitig im Internet online waren. 15 Jahre später gehen Experten von einer dreimal höheren Zahl aus. In der scheinbaren Anonymität tauschen diese Männer – denn die überwiegende Mehrheit der Täter sind Männer – in Diskussionsforen Ratschläge darüber aus, wie man ein Kind gezielt ansprechen und manipulieren kann, damit es intime Inhalte erstellt. Außerdem geben sie sich gegenseitig Tipps, wie man Kinder aus dem eigenen Umfeld vergewaltigen kann, ohne erwischt zu werden, und teilen die Bilder ungestraft mit anderen. Einige informieren sich auch über die Möglichkeit, die Vergewaltigung eines Kindes exakt nach den eigenen Vorstellungen am anderen Ende der Welt in Auftrag zu geben und für nicht einmal hundert Dollar live über Skype oder WhatsApp dabei zu sein.

    Für Kinderschutzorganisationen und Strafverfolgungsbehörden ist dieser Alptraum Alltag. Im Dschungel des Internets müssen sie die Missbrauchsopfer identifizieren, die Täter aufspüren und die Verbreitung der immer zahlreicheren pädokriminellen Inhalte bekämpfen.

    Vier Jahre lang recherchierte die Regisseurin Laetitia Ohnona in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Nordamerika und den Philippinen bei den zuständigen Behörden: Sie begleitete französische Polizisten der neuen Zentralstelle für den Schutz Minderjähriger, verdeckt arbeitende amerikanische Spezialagenten der Homeland Security Investigations, die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt und deutsche Kriminalpolizisten, die Darknet-Seiten zerschlagen und Mitarbeiter von Meldeplattformen, die pädokriminelle Inhalte aufspüren. Bei der Europäischen Kommission erfuhr sie, dass diese den IT-Unternehmen strengere Regeln auferlegen möchte. <

  • Indien - Hass als Ideologie - Die ganze Doku | ARTE
    Seitdem Narendra Modi 2014 zum Ministerpräsidenten Indiens gewählt wurde, spielt der in den 1920er Jahren entstandene Hindu-Nationalismus, auch Hindutva…
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    > Seitdem Narendra Modi 2014 zum Ministerpräsidenten Indiens gewählt wurde, spielt der in den 1920er Jahren entstandene Hindu-Nationalismus, auch Hindutva genannt, eine immer größere Rolle. In dieser Ideologie gelten Minderheiten als Menschen zweiter Klasse. Hindu-Milizen verbreiten nicht nur in Indien Angst und Schrecken ...


    Was ist aus der größten Demokratie der Welt geworden? Was aus dem Erbe von Mahatma Gandhi? Der Diskurs hat sich verändert: Der Vater der indischen Unabhängigkeit steht heute in der Kritik, während sein Mörder, ein hinduistischer Extremist, verehrt wird.

    Der Machtantritt von Narendra Modi im Jahr 2014 stellt einen Wendepunkt in der indischen Geschichte dar. Für das Modi-Regime ist die ethnische Zugehörigkeit ausschlaggebend. Die Ideologie hinter dieser radikalen Veränderung ist der Hindu-Nationalismus, auch Hindutva genannt, der in den 1920er Jahren in Anlehnung an das Gedankengut des italienischen Faschismus und des Nationalsozialismus entstanden ist.

    Die derzeitige Entwicklung steht im Widerspruch zur langen Tradition des religiösen Pluralismus in Indien, denn die Hindutva-Ideologie strebt ein ausschließlich aus Hindus bestehendes Volk an. Damit ist die 300 Millionen Menschen zählende Minderheit aus Muslimen, Christen, Sikhs und Buddhisten nicht mehr in Sicherheit.

    Seit 2014 haben die Angriffe auf Christen um 400 Prozent zugenommen. In einigen Bundesstaaten wird die Redefreiheit eingeschränkt, Lehrende dürfen unter Androhung von Haft im Unterricht nicht mehr über das Paradies oder die Hölle sprechen. Die systemische Gewalt richtet sich vor allem gegen Muslime. Universitäten, Medien und NGOs stellen kein Gegengewicht zur nationalistischen Regierung mehr dar, denn ihre Redefreiheit wird oft beschnitten.

    Doch extremistische Hindu-Gruppen existieren in mehr als 150 Ländern. Vor allem in den USA und in Großbritannien haben von der Hindu-Diaspora provozierte brutale Übergriffe innerhalb der indischen Community in letzter Zeit stark zugenommen.

    Die Dokumentation beleuchtet diese beunruhigende Entwicklung und hinterfragt, inwieweit Indien die Bezeichnung „größte Demokratie der Welt“ noch verdient. <

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