Aktivismus - Wahn oder Sinn?

  • Das "Gehalt" bewegt sich im Bürgergeld-Niveau (ca. 1000€) und viele feste Planstellen gibt es wohl nicht.

    Ist das eigentlich mit Krankenversicherung und Sozialversicherungsbeiträgen oder so cash auf die Hand?

    (Die Frage meine ich ernst.) Interessiert mich.

    Es gab da mal einen Beitrag dazu. Spendenbasiert wäre das. Auf die Schnelle fand ich nur dies:


    Zitat:

    "Laut den Recherchen könne die Organisation ihren Aktivisten Monatsgehälter von bis zu 1.300 Euro zahlen. Die Höhe des Einkommens richte sich danach aus, wie viel die Aktivisten zum Leben benötigen. Den rechtlichen Rahmen bildet der Verein „Wandelbündnis“ in Berlin."


    Die Grundlage ist die Basis von ALLEM.

  • Wär nicht übel. Dann hätten wir das Problem mit den vielen Übergewichtigen nicht, die sich einfach schlecht ernähren. Jeden Tag 5 Burger mampfen und 3 Big Macs. Toll. Seit "Super Size me" von Michael Moore wissen wir, wie sich das auswirkt.

    Bitte vor jeder Tür von McDonalds festkleben.

    Wer frisst denn bitte jeden Tag 5 Burger?

    Und wie stellst du dir das mit dem Verbieten vor, was wäre z.B. mit anderen Kalorienbomben wie Tiramisu oder Buttercremetorte, wird das in der schönen neuen Gesundheitswelt auch verboten?


    Mir persönlich würde das noch nichtmal viel ausmachen, ich habe nämlich zum Glück schon von klein auf einen gesunden Widerwillen gegen Hamburger, Döner, Fertigpizza, Fertigpudding ect gehabt.

    Das einzige was ich von Fastfoodläden gern gegessen habe, waren Pommes mit frittiertem Fisch oder Würstchen.

    Aber das würde dann wohl auch verboten, man muss schließlich konsequent sein....


    Bei den Linken will übrigens für Europa eine überzeugte Veganerin antreten, die meinte, daß sie gerade deshalb gute linke Politik machen könnte, weil sie Veganerin ist.

    Also alles wie gehabt bei den Linken, es wird weiter versucht, mit Themen die die allermeisten Menschen nicht ansprechen, Wählerstimmen zu bekommen.... :smiley_emoticons_no_sad:

  • Bei den Linken will übrigens für Europa eine überzeugte Veganerin antreten, die meinte, daß sie gerade deshalb gute linke Politik machen könnte, weil sie Veganerin ist.

    Na aber das Parteiprogramm ist doch "total schön".

    Linken-Kandidatin über vegane Ernährung: Gegen die „Currywurst-Linke“
    Die Linke brauche eine vegane Kandidatin fürs EU-Parlament, sagt Didem Aydurmuş – und empfiehlt sich selbst. Fleischesser seien nicht glaubwürdig.
    taz.de

    Quote

    Tatsächlich ist da unser Wahlprogramm total schön.

    Nice! :grinning_face:

  • Wer frisst denn bitte jeden Tag 5 Burger?

    Und wie stellst du dir das mit dem Verbieten vor, was wäre z.B. mit anderen Kalorienbomben wie Tiramisu oder Buttercremetorte, wird das in der schönen neuen Gesundheitswelt auch verboten?


    Mir persönlich würde das noch nichtmal viel ausmachen, ich habe nämlich zum Glück schon von klein auf einen gesunden Widerwillen gegen Hamburger, Döner, Fertigpizza, Fertigpudding ect gehabt.

    Das einzige was ich von Fastfoodläden gern gegessen habe, waren Pommes mit frittiertem Fisch oder Würstchen.

    Aber das würde dann wohl auch verboten, man muss schließlich konsequent sein....


    Außerdem kann man sich aus total gesunden, frischen Grundnahrungsmitteln auch selber kalorienreiche Mahlzeiten zubereiten und davon dick werden. Ich spreche aus Erfahrung.

  • War natürlich ein wenig überspitzt, aber ich empfinde Fast Food als echte Plage. Die anderen Kalorienbomben sind natürlich auch ein Problem, stimmt.


    Veganer:innen haben einen besseren, gesünderen Blick auf die Welt. Nur schmeckt das vielen nicht. Sie wollen aus ihrem ungesunden, festgefahrenen System nicht ausbrechen. Schade.

    Schätzt man das, ja? Und wer schätzt das? Leute, die damit ein Narrativ bedienen wollen und auch wundersamerweise auseinanderhalten können, dass es gerade die Luftverschmutzung durch den Straßenverkehr ist, die diese Toten verursacht? Nicht etwa durch die Abgase von Flugreisen, öl- und holzbasierten Heizungen oder der Industrie?

    Ist ja schön, dass Du es besser weisst als die Wissenschaftler, die diese Schätzungen veröffentlichen, aber die Verletzten und Toten des Straßenverkehr, die viel plastischer die "Gefährdung der öffentlichen Sicherheit" illustrieren, werden einfach gezählt.

    Und selbst, wenn man nur diese unmittelbaren Opfer nimmt, sehe ich die von LG verursachte "Gefährdung" absolut und relativ als vernachlässigbar an. "Störung der öffentlichen Ordnung", ok, kann man so auslegen, in geringem Maß und lokal begrenzt (wenn man es in Relation zu den täglich Tausenden Kilometern Stau aus anderen Gründen sieht) - aber die "Gefährdung der öffentlichen Sicherheit"? Lächerlich!

    Wieviele Tausend Tote und Verletzte gehen denn auf das Konto von LG?

  • Anja Windl sitzt jetzt im Knast. Was für ein Witz. Man wil die Bewegung mit aller Kraft kriminalsieren. Dazu ist offenbar jedes Mittel recht.

    https://www.vol.at/u-haft-fur-…indl-wird-gepruft/8424931

    Enthaftet worden. Sehr gut. Manche Gerichte urteilen ja doch noch unabhängig von der Politik.

    Nelson Mandela war 25 Jahre als Terrorist eingesperrt, die längste Zeit davon mit Billigung der politisch Verantwortlichen in diesem Lande.

    Wer ein Terrorist ist und wer nicht, entscheidet am Ende die Geschichte.

    Weil kein Mensch der zur Arbeit geht andere so mies schikaniert.

    Es soll sogar welche geben, die machen das an ihrer Arbeitsstelle beruflich...

    PS: ...und der Gedanke an die Bundeswehr kam mir da erst später...

    Na dann werd mal ein bisschen konkreter, welche Berufe meinst du denn?

    Keine konkreten Berufe (außer vielleicht Ausbilder bei der Bundeswehr), sondern eher die Geisteshaltung mancher Vorgesetzter - aber kann auch nur ein Gerücht sein...

  • Verbieten wir deßhalb alles, was das Herz-Kreislauf-System schädigen könnte, zwingen die Leute zu Sport und rein gesunder Ernährung und bilden Gruppen heuchlerischer Vollidioten, die sich vor jedem McDonalds festkleben

    Wär nicht übel. Dann hätten wir das Problem mit den vielen Übergewichtigen nicht, die sich einfach schlecht ernähren. Jeden Tag 5 Burger mampfen und 3 Big Macs. Toll. Seit "Super Size me" von Michael Moore wissen wir, wie sich das auswirkt.

    Bitte vor jeder Tür von McDonalds festkleben.

    Welch schöne, freie, selbstbestimmte Welt euch vermeintlichen Freigeistern doch vorschwebt. Da zeigt man wieder, wes Geistes Kind man ist. Fremdbestimmung durch die Politik ist okay, solange die richtige Ideologie an der Spitze steht, nicht wahr?


    Schätzt man das, ja? Und wer schätzt das? Leute, die damit ein Narrativ bedienen wollen und auch wundersamerweise auseinanderhalten können, dass es gerade die Luftverschmutzung durch den Straßenverkehr ist, die diese Toten verursacht? Nicht etwa durch die Abgase von Flugreisen, öl- und holzbasierten Heizungen oder der Industrie?

    Ist ja schön, dass Du es besser weisst als die Wissenschaftler, die diese Schätzungen veröffentlichen, aber die Verletzten und Toten des Straßenverkehr, die viel plastischer die "Gefährdung der öffentlichen Sicherheit" illustrieren, werden einfach gezählt.

    Und selbst, wenn man nur diese unmittelbaren Opfer nimmt, sehe ich die von LG verursachte "Gefährdung" absolut und relativ als vernachlässigbar an. "Störung der öffentlichen Ordnung", ok, kann man so auslegen, in geringem Maß und lokal begrenzt (wenn man es in Relation zu den täglich Tausenden Kilometern Stau aus anderen Gründen sieht) - aber die "Gefährdung der öffentlichen Sicherheit"? Lächerlich!

    Wieviele Tausend Tote und Verletzte gehen denn auf das Konto von LG?

    Falls du meinen Beitrag gelesen hättest, wüsstest du, dass ich gar nix besser gewusst habe als irgendwelche Wissenschaftler, sondern mich nur gefragt habe, wie besagte Wissenschaftler auseinanderklambüsern wollen, dass die Toten durch Luftverschmutzung konkret auf die durch persönliche Kraftfahrzeuge verursachte Luftverschmutzung zurückgehen.


    Aber jetzt redest du ja auch plötzlich nur mehr von den Verkehrstoten allgemein, nicht mehr von denen, die konkret durch Luftverschmutzung sterben. Und das Fähnchen dreht sich, dreht sich, dreht sich...

    Deswegen habe ich Dir auch die Quelle zum Wiki-Artikel verlinkt, dort kannst Du nämlich die vermisste Aufschlüsselung nach Emissionsbereichen finden... Und das Zitat habe ich deshalb ausgewählt, weil es in einem Satz die "Gefährdung der öffentlichen Sicherheit" durch den Verkehr zusammenfasste: 11 000 Tote durch die Emissionen und um die 3000 Tote durch unmittelbare Wirkung des Verkehrs.

    Soll ich Dir noch die Zahlen für Leicht- und Schwerverletzte im Straßenverkehr in dem Zusammenhang raussuchen?

    Du darfst mir dafür im Gegenzug die Zahlen der verletzten "LG-Opfer" nennen, gerne auch in Relation zu den Zahlen bei genehmigten "normalen Demonstrationen"...

  • Nö, danke, spar dir die Mühe. Es spielt nämlich keine Rolle. Verkehr ist unvermeidlich und damit sind auch die Toten und Verletzten durch Verkehr letztendlich nur begrenzt einschränkbar - was wir durch eine Vielzahl von Gesetzen, Verordnungen, Grenzwerten, Eingungsprüfungen, etc.pp auch tun - aber unvermeidlich. Sich auf die Straße zu kleben und alle dadurch verursachten Probleme sind vermeidbar und das sogar ziemlich einfach. Nämlich indem man sich einfach NICHT auf die Straße klebt.


    Natürlich könnten wir jetzt gerne darüber reden, welche Opfer wir zu erwarten haben, wenn die LG mit ihren schwachsinnigen Forderungen durchkommen würde...

  • War natürlich ein wenig überspitzt, aber ich empfinde Fast Food als echte Plage. Die anderen Kalorienbomben sind natürlich auch ein Problem, stimmt.


    Veganer:innen haben einen besseren, gesünderen Blick auf die Welt. Nur schmeckt das vielen nicht. Sie wollen aus ihrem ungesunden, festgefahrenen System nicht ausbrechen. Schade.

    Also alle außer natürlich Veganer (m,w,d) leben in einem ungesunden System?

    Super Haltung, da können sich die Vertreter der reinen Lehre mal wieder schön vom gewöhnlichen Plebs abheben und sich dabei richtig toll fühlen...


    Und ich finde nicht, daß vegane Ernährung unbedingt gesund und umweltfreundlich ist. Zumal es auf der Welt viele Gegenden gibt, die überhaupt nicht für den Anbau von Getreide, Soja ect geeignet sind.

    Die Bewohner dort wären dann also zu 100% auf den Import von hoch verarbeiteten und mit allen möglichen Zusatzstoffen "bereicherten" veganen Lebensmitteln angewiesen, wirklich tolle Vorstellung....

  • Es soll sogar welche geben, die machen das an ihrer Arbeitsstelle beruflich...

    PS: ...und der Gedanke an die Bundeswehr kam mir da erst später...

    Na dann werd mal ein bisschen konkreter, welche Berufe meinst du denn?

    Keine konkreten Berufe (außer vielleicht Ausbilder bei der Bundeswehr), sondern eher die Geisteshaltung mancher Vorgesetzter - aber kann auch nur ein Gerücht sein...

    Ach so, weil es schikanierende und mobbende Chefs und Vorgesetzte gibt, dürfen die LGs dann also auch Leute schikanieren, die gar keine andere Wahl haben, als jeden Morgen zur Arbeit zu fahren.

    Schön, wieder mal was dazugelernt....

  • Ich empfand gefühlt die Hälfte aller Veganer, die ich bisher kennenlernen durfte, als ziemlich giftig und militant. Mag ja für einen "besseren, gesünderen Blick auf die Welt" - was auch immer das sein soll - sorgen, aber gute Laune macht es scheinbar nicht. Dann lieber die 5 Burger und 3 BigMäcs.

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