• Wenn der Biden sich mal zusammenreißt und abtritt, wäre ich für Blinken als Kandidat der Demokraten.

    So tatterig Biden auch ist, bei der Wahl seiner Minister hat er ein gutes Händchen bewiesen.

    Trump und Biden sind der personifizierte Niedergang des Systems, so wie es Breshnew und Tschernenkow in der Sowjetunion der 80er Jahre waren.

    In Europa sind faschistische Parteien auf dem Sprung an die Macht oder sind es schon.

    Der globale Süden emanzipiert sich sowohl politisch als auch wirtschaftlich von den alten Kolonialmächten. Mit China und Indien wachsen zwei wirtschaftliche Giganten heran, denen der Westen außer Importzölle und Handelsbeschränkungen nichts entgegenzusetzen hat.

    Es deutet manches darauf hin, dass der Westen im Arsch ist, und in diesem Falle beschwört man halt die äußeren Feinde.

    Eigentlich alles wie immer...

  • Ja richtig, das wäre genau mein pazifistischer Weg.

    Mal abgesehen davon, dass das Narrativ vom in Lissabon einmarschierenden Russen natürlich ein Mittel ist, die Menschen gefügig zu machen. Wenn du mal fünf Minuten darüber nachdenkst, kommst du vielleicht darauf, dass das eine praktische Unmöglichkeit ist, selbst wenn Putin das wollen würde.

    Ich empfinde die Situation sehr ähnlich, wie zu Beginn des ersten Weltkrieges. Im Nachhinein hat diesen Krieg angeblich niemand gewollt. Aber nur Karl Liebknecht hat im Reichstag gegen die Bewilligung der Kriegskredite gestimmt und ist dafür als Vaterlandsverräter gebrandmarkt worden.

    Ich hoffe und glaube, heute gibt es viel mehr dieser "Vaterlandverräter" Wir müssen jetzt nur sichtbarer werden und den Propagandisten jeder Couleur nicht das Feld überlassen.

    Wenn einem Fremdherrschaft nichts ausmacht, kannst man das so sehen. Die Frage, wie eine russische Fremdherrschaft aussähe, bleibt hoffentlich Spekulation. Bestimmt würde Putin ganz lieb zu uns sein, weil wir ihm vorher so viel Gas abgekauft haben, bis die Ukrainer alles kaputt gemacht haben.

  • Wenn einem Fremdherrschaft nichts ausmacht, kannst man das so sehen. Die Frage, wie eine russische Fremdherrschaft aussähe, bleibt hoffentlich Spekulation. Bestimmt würde Putin ganz lieb zu uns sein, weil wir ihm vorher so viel Gas abgekauft haben, bis die Ukrainer alles kaputt gemacht haben.

    Lieber Fremdherrschaft als tot.

    Ich würde es halt darauf ankommen lassen: Stell dir vor es ist Krieg, und keiner geht hin.

  • Lieber Fremdherrschaft als tot.

    Menschenrechte und persönliche Freiheiten sind sowieso völlig überbewertet...


    Schicksalsergebenheit bringt nun mal keinen gesellschaftlichen Fortschritt mit sich. Da hätten wir wahrscheinlich heute noch Könige. Und mit der friedlichen Revolution 1989 wärs dann wohl auch nichts geworden.

    Das Problem ist doch auch, dass man als Pazifist immer eine Minderheit ist, weil der Reflex sich zu verteidigen im Menschen sehr viel stärker verankert ist.

    Da kannst du als Pazifist vielleicht noch zuschauen, wie sich andere die Köpfe einschlagen, verhindern wirst es es kaum.

  • Ja richtig, das ["Kapitulieren und sich ergeben"] wäre genau mein pazifistischer Weg.

    Mal abgesehen davon, dass das Narrativ vom in Lissabon einmarschierenden Russen natürlich ein Mittel ist, die Menschen gefügig zu machen. Wenn du mal fünf Minuten darüber nachdenkst, kommst du vielleicht darauf, dass das eine praktische Unmöglichkeit ist, selbst wenn Putin das wollen würde.

    ich komme nach 5 min nicht darauf. :thinking_face:
    Wenn alle deinem pazifistischem Weg folgen würden, wer oder was sollte Putin davon abhalten sein Reich immer weiter nach Westen auszudehnen?
    Oder ist kapitulieren und sich ergeben nicht für alle der richtige Weg?


    Stell dir vor es ist Krieg, und keiner geht hin.

    ... dann kommt der Krieg zu dir.

    Edited once, last by Tourist ().

  • Und was ist überhaupt mit der Schweiz und Österreich?

    Ich habe jetzt noch nicht gehört, dass die bei der NATO an die Tür klopfen, weil sie Angst vor Putin haben.

    Vielleicht weil sie Schweden und Finnland im Auge haben. Für Schweden hat sich die Sicherheitslage seit NATO-Beitritt wohl verschlechtert. Davor war Gotland eine Insel in der Ostsee, jetzt ist sie ein unsinkbarer Flugzeugträger vor der russischen Küste. Als Russe würde ich das auch kritisch beäugen.

    Hätte man als schwedischer Politiker aber vorher wissen können, wenn das Gehirn nicht in Testosteron ersoffen wäre.


  • Schicksalsergebenheit bringt nun mal keinen gesellschaftlichen Fortschritt mit sich.

    Ich finde nicht, dass Pazifismus heute schicksalsergeben ist.

    Ich finde es mutig, sich dem herrschenden Zeitgeist, seinen Claqueuren und Domestiken entgegenzustellen.

    Und ich galube und hoffe, dass wir nicht so wenige sind, wie es die veröffentlichte Meinung glauben machen möchte.

  • Vielleicht möchten die Russen das gar nicht?

    Ja klar. Wobei der Fall der Mauer für Puti ein Schock war, den er mit Sicherheit bis heute nicht überwunden hat.

    Für Schweden hat sich die Sicherheitslage seit NATO-Beitritt wohl verschlechtert. Davor war Gotland eine Insel in der Ostsee, jetzt ist sie ein unsinkbarer Flugzeugträger vor der russischen Küste. Als Russe würde ich das auch kritisch beäugen.

    Was hat sich denn für Schweden seit Nato-Beitritt verschlechtert?

    Klar, der Russe beäugt alles kritisch. Wäre allerdings nicht erforderlich gewesen, wenn er sich mit der Krim

    zufrieden gegeben hätte, oder?

    Du meinst dieses NATO-Getue ist ein Reflex, die können da nichts dafür und machen das gar nicht mit Absicht?

    Erläuterst Du das bitte mal genauer?!

  • Ja, was war denn mit Österreich 1938? damit hat alles damals angefangen. Und auch damals, haben die Westländer gemeint: soll er doch bekommen was er will, irgendwie ist es verständlich. Was ist denn danach passiert? War ein Krieg und keiner ist gekommen?

    Wenn keiner kommt dann sagt einer - Danke. Im übrigen finde ich deine Aussagen fast schon eine Verhöhnung der Kriegsopfer.

    Was ist denn mit eingenommener Stadt Butscha passiert?

    Massaker von Butscha – Wikipedia


    Langsam denke ich Pazifismus ist hier nur ein Vorwand, für Legitimierung einer Aggression.

    Echte Pazifisten müssen jetzt in Moskau sein und auf Rotem Platz demonstrieren ohne Ende.

  • Mal abgesehen davon, dass das Narrativ vom in Lissabon einmarschierenden Russen natürlich ein Mittel ist, die Menschen gefügig zu machen. Wenn du mal fünf Minuten darüber nachdenkst, kommst du vielleicht darauf, dass das eine praktische Unmöglichkeit ist, selbst wenn Putin das wollen würde.

    Das ist Unfug und ein Strohmann, letztlich ein Versuch den aggressiven militärischen Imperialismus Russlands als Illusion darzustellen. Ein heißer Krieg mit der Nato entsteht schon mit einem russischen Einmarsch ins Baltikum, einer Besetzung Spitzbergens oder einem Einmarsch in Finnland. Es geht Russland zumindest unter dem momentanen Regime um "Russki Mir" als russischem Imperium (wohl inklusive Ukraine, Belarus und dem Baltikum) und Resteuropa unter dominierender russischer Hegemonie. Es ist der sogenannte Westen, vor allem die NATO, aber auch die EU, der Russland hier im Weg steht. Denn das, was wir im Westen trotz aller Differenzierungen als Grundverständnis unserer Art zu leben ansehen, nämlich Freiheit, Demokratie, Menschenrechte, Selbstbestimmung der Staaten, Verbot von Angriffskriegen, steht ideologisch und strukturell diesen Ambitionen diametral entgegen.

  • Ja richtig, das wäre genau mein pazifistischer Weg.

    Ich achte Pazifismus als persönliche Gewissensentscheidung, betrachte ihn als politisches Konzept jedoch als groben Unfug. Ich hasse Krieg und bin dennoch seit langer Zeit freiwillig beorderter Reservist. Ich bin nicht bereit, mich, meine Freiheit und meine Rechte als Bürger in einem freien und souveränen Land von einem Angreifer unterjochen zu lassen. Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass (nur) das Konzept der Abschreckung durch militärische Stärke uns in Europa in den momentanen Zeiten den Frieden sichern kann.

  • Mal abgesehen davon, dass das Narrativ vom in Lissabon einmarschierenden Russen natürlich ein Mittel ist, die Menschen gefügig zu machen. Wenn du mal fünf Minuten darüber nachdenkst, kommst du vielleicht darauf, dass das eine praktische Unmöglichkeit ist, selbst wenn Putin das wollen würde.

    Das ist Unfug und ein Strohmann, letztlich ein Versuch den aggressiven militärischen Imperialismus Russlands als Illusion darzustellen. Ein heißer Krieg mit der Nato entsteht schon mit einem russischen Einmarsch ins Baltikum, einer Besetzung Spitzbergens oder einem Einmarsch in Finnland. Es geht Russland zumindest unter dem momentanen Regime um "Russki Mir" als russischem Imperium (wohl inklusive Ukraine, Belarus und dem Baltikum) und Resteuropa unter dominierender russischer Hegemonie. Es ist der sogenannte Westen, vor allem die NATO, aber auch die EU, der Russland hier im Weg steht. Denn das, was wir im Westen trotz aller Differenzierungen als Grundverständnis unserer Art zu leben ansehen, nämlich Freiheit, Demokratie, Menschenrechte, Selbstbestimmung der Staaten, Verbot von Angriffskriegen, steht ideologisch und strukturell diesen Ambitionen diametral entgegen.

    Das haben wir von dir jetzt schon hundert mal gelesen, da gibt ja ChatGPT differenziertere Antworten.

    Hündchen, Kätzchen und dazwischen knallharte Propaganda - wie aus dem Lehrbuch für Agitation und Propaganda.

    Du kannst ja gern im Schützengraben für's Vaterland sterben, wie Millionen solcher armen Würstchen vor dir.

    Mir ist klar, dass mein Med2-Karriere heute endet, aber das gebe ich euch noch mit:


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  • Auf dieser Ebene will ich nicht diskutieren.

  • Das mag ja sein. Ich gehe ja sogar soweit mit, dass Gewalt unter Umständen Gegengewalt erfordert. Aber das Ziel dabei muss immer Frieden sein, aber es beginnt sich eine Ansicht durchzusetzen, dass Krieg und Aufrüstung für die nächsten Jahrzehnte bestimmend sein wird. Und da bin ich nicht dabei.

    Die Grundlage ist die Basis von ALLEM.

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