eBook Reader: Welchen könnt ihr empfehlen?

  • Hallo zusammen!


    Ich habe einen alten Sony E-Book Reader (T3?), den ich nicht mehr nutze, da er sehr träge ist und es keinen Spaß macht Bücher aus der Onleihe drauf zu laden.


    Ich lese wirklich gerne und nutze die Onleihe der Stadtbibliothek. Übers Handy funktioniert das Ausleihen zwar super, aber das Display ist mir zu klein zum Lesen. Das iPad ist mir zu schwer und ich finde es auch angenehmer über den eBook-Reader zu lesen, da ich dann wirklich nur lese und nicht noch "eben mal was nachschaue" oder eine E-Mail schreibe oder WhatsApp beantworte, da der eBook-Reader das nicht kann und ich das Handy in der Zeit auch bewusst zur Seite legen kann.


    Ich möchte den Sony Reader gerne ersetzen und stelle mir nun die Frage, ob Tolino oder Kindle? Für den Tolino spricht natürlich die Onleihe. Für den Kindle spricht, dass wir ein Prime-Abo haben und darüber ebenfalls Bücher kostenlos ausgeliehen werden können. Zudem gibt es noch die Möglichkeit vom Kindle unlimited Abo.


    Wenn ich mir Bücher kaufe, dann tatsächlich lieber in Papierformat. eBooks kaufe ich selten, wobei ich nicht ausschließen möchte, dass sich das in Zukunft mit einem guten eBook-Reader nicht ändern kann.


    Welchen Reader nutzt ihr? Und seid ihr zufrieden? Warum bzw. warum nicht?


    Danke schön!

    Hier Welcher E-Reader für's Kind? geht es zwar um Reader für Kinder, aber vielleicht kannst du Infos auch aus diesem Threads ziehen.


    Wenn ich mir Bücher kaufe, dann tatsächlich lieber in Papierformat.

    Warum denkst du dann daran, dir einen Reader zu kaufen?


    Ich habe einen Kindle. Eigentlich habe ich lange Zeit gar keine Bücher gelesen. Dann wollten wir jemandem einen Kindle schenken, und dazu musste ich mich damit befassen, weil ich dem Beschenkten das danach erklären sollte. Also hab ich ein Buch, das auch mich interessiert, draufgeladen und angefangen zu lesen. Ich hab den Kindle dann behalten und für den zu Beschenkenden einen neuen gekauft :grinning_face:

    Auszusetzen habe ich technisch nichts daran, aber ich hab auch keinen Vergleich. Ein Riesen Vorteil ist, dass man die Schrift so vergrößern kann, dass man ohne Brille lesen kann, und super finde ich auch, dass man praktisch eine unbegrenzte Anzahl Bücher dabei hat, wenn man in den Urlaub fährt, ins KH muss oder so.

    Was mich richtig massiv stört, ist: Man kann Bücher keinem anderen Menschen leihen. Das geht nur über die Familienbibliothek, dazu müssen aber die Amazon-Konten verknüpft werden. Das macht man wohl in der Tat nur mit Familienmitgliedern, wobei man da vielleicht auch nur 1 Konto hat, ich käme jedenfalls nicht auf die Idee, mein Amazon-Konto mit dem Amazon-Konto einer Freundin zu verknüpfen.

  • Ich lese auf einem aktuellen Kindle Paperwhite. Der gefällt mir super. Ich mag die Software, alles ist einfach zu bedienen, und lesen kann man natürlich darauf auch super. :upside_down_face:

    Kindle Unlimited nutze ich nur, wenn es mal kostenlos angeboten wird. Das ist ein paar Mal im Jahr, z.B. zum Prime Day. Denn so viele Bücher finde ich da nicht, dass es sich lohnen würde.

    Onleihe nutze ich auch, auf.... Umwegen.


    Einen Tolino hatte ich auch mal. Den fand ich, ehrlich gesagt, furchtbar. Wenn ein Buch aus der Onleihe komisch formatiert ist, erscheint es auch auf dem Tolino komisch. Z.B. so, dass der Text nur auf 2/3 der Seite steht, und das kann dann auch nicht geändert werden. Das ist mir beim Kindle noch nie passiert.

  • Was mich richtig massiv stört, ist: Man kann Bücher keinem anderen Menschen leihen. Das geht nur über die Familienbibliothek, dazu müssen aber die Amazon-Konten verknüpft werden. Das macht man wohl in der Tat nur mit Familienmitgliedern, wobei man da vielleicht auch nur 1 Konto hat, ich käme jedenfalls nicht auf die Idee, mein Amazon-Konto mit dem Amazon-Konto einer Freundin zu verknüpfen.

    Man kann auch Calibre nutzen. Da sind alle meine Bücher drin. Und damit kann man die Bücher auch auf andere Reader laden. Mein Kindle ist niemals online, sondern immer im Flugmodus.

    Was mich richtig massiv stört, ist: Man kann Bücher keinem anderen Menschen leihen. Das geht nur über die Familienbibliothek, dazu müssen aber die Amazon-Konten verknüpft werden. Das macht man wohl in der Tat nur mit Familienmitgliedern, wobei man da vielleicht auch nur 1 Konto hat, ich käme jedenfalls nicht auf die Idee, mein Amazon-Konto mit dem Amazon-Konto einer Freundin zu verknüpfen.

    Man kann auch Calibre nutzen. Da sind alle meine Bücher drin. Und damit kann man die Bücher auch auf andere Reader laden. Mein Kindle ist niemals online, sondern immer im Flugmodus.

    Das klingt interessant. Ich hab schon mal im Internet nach solchen Möglichkeiten gesucht, aber nichts gefunden. Kannst du da evtl eine Anleitung verlinken? Also wie man seine bei Amazon gekauften auf den eigenen Kindle geladenen Bücher in Calibre reinbringt (muss man sich das auf dem PC installieren?) und wie der Freund sich "mein" Buch parallel dann auf seinen Kindle laden kann?

  • Wenn ich mir Bücher kaufe, dann tatsächlich lieber in Papierformat.

    Warum denkst du dann daran, dir einen Reader zu kaufen?

    Genau das ist bei mir passiert.


    Vor gut 2 Jahren habe ich mir einen Tolino gekauft. Zum einen, um nicht immer, wenn man unterwegs ist und was lesen will > ein Buch mitschleppen zu müssen (ich bin Fan von dicken Wälzern - historische Romane, ...).

    Auch extra das Modell genommen - was vom Handling/Aussehen zumindest etwas an ein Buch erinnerte.


    Aber wann nutze ich das Gerät mal?

    Kaum.

    Ich brauche irgendwie das haptische Gefühl des Buches - und auch wenn es mehr Platz in der Tasche wegnimmt > ist fast immer das Buch und nicht der Reader dabei.


    Mir fehlt bei der E-Book-Onleihe auch irgendwie der erste Blick ins Buch. Ich lese gern mal die Klappentexte oder die erste Seite an.

    Das geht in der Bibliothek - aber zumindest nicht wirklich in der Onleihe. Da muss man gefühlt schon wissen, was man sucht - ich aber suche selten gezielt etwas, sondern entscheide eher spontan.


    Da das Gerät eigentlich nur für die Onleihe bzw. maximal für Einzelkämpfer gedacht war - hatte ich mich für den Tolino entschieden.

    Wenn man natürlich aber das Prime-Abo hat - ist das ein Aspekt für den Kindle.

    Wüsste ich jetzt nicht, welchen Rat ich geben sollte.

  • Calibre muss man sich auf dem PC installieren, ja.

    Die bei Amazon gekauften Bücher kann man sich auf den PC laden (Konten und Listen - meine Inhalte und Geräte - Aktionen - über USB herunterladen) und dann in Calibre laden. Der Freund kann sich dann entweder seinen Kindle an den gleichen PC anstöpseln, oder man kann auch Bücher auf einen USB-Stick laden. Per Mail habe ich noch nicht versucht.

  • Ich bin ein absoluter Schnelleser, was im Urlaub immer ein Problem darstellte. Ein Buch pro Tag im Koffer, da ist dann nur noch für ein paar Schlüper Platz. :grinning_squinting_face:

    Der Kindle hat mein Problem gelöst, ich hab mich schnell umgewöhnen können.

  • Ich habe sowohl einen Kindle als auch einen Tolino - mit dem Kindle war ich total zufrieden, habe mir aber nun einen Tolino gekauft, da ich eBooks hauptsächlich über Skoobe lese und das funktioniert auf dem Kindle nicht. Das iPad ist mir aber insbesondere im Bett auch zu schwer zum Lesen, das iPhone zu klein…. also kam ein Tolino. Ich finde ihn manchmal etwas langsam und manchmal den Touchscreen etwas empfindlich - aber im Großen und Ganzen ist alles okay.

    Für mich war halt wichtig, Skoobe nutzen zu können - daher ist der Kindle in den Hintergrund gerückt.

  • Ich habe einen Kobo Glo, meine Mutter inzwischen ihren zweiten Tolino (erst den 2er, jetzt den 3er). Wir nutzen zwei Onleihen für jeweils 15 Euro Jahresbeitrag und sind sehr zufrieden. Wir lesen beide sehr viel.

  • Tolino, alles was eine Beleuchtung hat. Ob es der mit der breiten Griffleiste sein muss der nicht, ist Geschmackssache.


    Von Kindle bin ich weg, weil der das epub-Format (Standard für Online-Bibliotheken) nicht beherrscht. Ja, man kann es konvertieren, aber ist halt Extra-Aufwand. Und ich will Amaz*n einfach nicht weiter fördern.


    Lese immer noch sowohl analog als auch digital; eBook-reader i.d.R. aus der Onleihe und alles, was mir dann wichtig ist, wird als Buch gekauft.

    Live the life you love. Love the life you live.

  • Ich habe einen kindle paperwhite und das einzige, was ich richtig blöd finde:

    Man kann ihn nie KOMPLETT ausschalten!

    Ich lese auch immer noch Papierbücher, und wenn der kindle in der Zeit nicht genutzt wird, entlädt er sich halt permanent sinnlos immer schneller.Das ist wahrscheinlich Masche...

  • Ich hab mir vor 2 Jahren einen Tolino gekauft. Welches Modell das ist, kann ich nicht mal sagen, weil es auf den Dingern nicht drauf steht. Wirklich benutzen tu ich den aber schon seit Monaten nicht mehr, der liegt nur noch in der Schublade.


    Zwischenzeitlich hab ich auf dem dem IPad und IPhone "Onleihe" installiert, welches ich aber nur über externen Reader mit der App "PocketBook" benutze. Bei dem internen Reader von der "Onleihe" vermisse ich einige Funktionen und ich mag den einfach nicht. Da ist "PocketBook" um einiges komfortabler.


    Zusätzlich habe ich noch eine App mit Namen "readfy". Da kann man ebenfalls Bücher lesen, hier allerdings mit Werbung zur Finanzierung. Die meisten Bücher von "readfy" findet man allerdings nicht in der Onleihe.

    Stau ist nur hinten blöd, vorne geht's :smiling_face_with_halo:

  • Platypus

    Wenn Du den Reader vorwiegend für die Onleihe verwenden willst, sieh auf deren Seiten nach, welche aktuellen Geräte überhaupt geeignet sind. Ich bin da nicht auf dem Laufenden.

    Kobo gibt es nicht mehr, wurde von Rakuten aufgekauft (oder hatten die sich zusammengeschlossen und das Know How ist in den Tolino mit eingeflossen?), Kindle ist nicht geeignet...


    Ich lese sehr viel und will nicht für jedes Buch erst Verrenkungen machen, deshalb habe ich mir den epos 2 -also Tolino- gekauft. Zu dem Zeitpunkt gab es nicht viele passende Geräte und ich hatte wenige Tage vor dem 1. Lockdown keine Möglichkeit mehr zum Recherchieren. Seit dem letzten Update kommt bei einem Teil der Bücher die Meldung, dass das Buchformat veraltet ist. Das ist etwas nervig, aber nicht zu ändern.

    Davor habe ich onleihe-Bücher nur auf dem PC/ Tablet gelesen. Da man inzwischen die ADE-Software nicht mehr braucht (1x auf der Webseite anklicken, offline lesen), mache ich das immer noch gelegentlich.

  • Ich habe einen kindle paperwhite und das einzige, was ich richtig blöd finde:

    Man kann ihn nie KOMPLETT ausschalten!

    Ich lese auch immer noch Papierbücher, und wenn der kindle in der Zeit nicht genutzt wird, entlädt er sich halt permanent sinnlos immer schneller.Das ist wahrscheinlich Masche...

    Meiner hält wochenlang. Da stört es mich dann nicht besonders, ihn erstmal laden zu müssen, weil ich das gefühlt sowieso fast nie tun muss. Meistens ist mein Akku auch nach einem gelesenen Papierbuch noch voll genug, um direkt digital weiterzulesen.


    Dass man ihn nicht komplett ausschalten kann war allerdings unpraktisch, nachdem wir ihn in der Badewanne versenkt haben :upside_down_face:

  • Hi,

    bin vom Ebook wieder abgekommen und zum “richtigen” Buch zurück gekehrt.

    Irgendwann geht der Reader kaputt oder wird nicht mehr unterstützen oder der Akku ist defekt und das alles führt zu Stress oder Verlust…

    Ein gedrucktes Buch verschwindet nicht so einfach wieder 😉😊

    LG simply

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