Küchengeflüster

  • ich habe es immer sehr genossen, für unsere kinderschar die partys so zu gestalten, dass alle "ernährungstypen" was für sich gefunden haben! eine rein vegane sause hatte ich nie, aber hier waren dann auch ca. 15 15-18-jährige, die vegan, vegetarisch, pescetarisch und allesfressend unterwegs waren.


    ist die truppe, die du satt bekommen musst, rein vegan, oder möchte das geburtstagskind das gerne so, Jakob ?

    Augen auf bei der Berufswahl!

  • Echt? In 'ner Gruppe Teenager? Erstaunlich.

    Gar nicht erstaunlich. In dem Alter spielt "peer pressure" ne große Rolle. Der Leithammel macht's und alle machen's nach.

    Wow, jetzt wird's irgendwas zwischen tief und lächerlich. :face_with_tears_of_joy: Diese gestörten, zwanghaften und ungefragten Eigeninterpretationen mancher User hier sind manchmal echt nervig, aber vor allem sehr aussagekräftig was euch selbst betrifft. Naja, wenn ihr's braucht...

  • Die sind alle vegan, vielleicht vereinzelt vegetarisch, aber da weiß ich nichts Genaueres.


    oh, das finde ich ziemlich praktisch! weil nämlich dann wirklich ein "konzept" durchgezogen werden kann und nicht auch noch beschriftet werden muss, welche gerichte, was enthalten!


    hast du denn nun schon genug input bekommen?

    Augen auf bei der Berufswahl!

  • Erinnert euch mal an eure eigene Jugend, wie wars denn da?

    So arg an den Haaren herbeigezogen find ich Timbas Aussage nicht.


    da habe ich (gerade in bezug auf essen) eher das gefühl gehabt, dass es modeerscheinungen gibt, aber keinen "gruppendruck" - den gab es in sachen rauchen und alkohol auch nur in ecken, in denen ich nicht wildern wollte!

    Augen auf bei der Berufswahl!

  • Erinnert euch mal an eure eigene Jugend, wie wars denn da?

    So arg an den Haaren herbeigezogen find ich Timbas Aussage nicht.

    Tu ich und bei aller Liebe zum Herdentrieb der Jugend, so dass alle Veganer werden weil ein 'Rudelführer' es wurde, wars ned.

    Ich find man darf die jungen Mebschen und ihre Gedanken ruhig ernstnehmen, weil vor ihren Augen grad das Klima den Bach runtergeht.


    Wenn wir wollen, dass aus jungen Leuten auch Erwachsene werden, hilft es nicht immer gleich zu tun als wär das eine Schafherde.

  • Zumal auch das Interesse an Vermeidung von Tierleid weitaus verbreiteter ist in der jüngeren Generation und sich Veganer von den Wertvorstellungen her einfach oftmals ähneln; da wundert es mich auch nicht, dass man Gleichgesinnte anzieht oder sich halt gegenseitig positiv beeinflusst, zumal man sich unnötige Diskussionen und Vorurteile erspart.

  • Tu ich und bei aller Liebe zum Herdentrieb der Jugend, so dass alle Veganer werden weil ein 'Rudelführer' es wurde, wars ned.

    Gibt's aber! Meine Enkeltochter (17) will sich angeblich vegan ernähren, hat ihre Mutter gebeten, dies beim Einkauf zu berücksichtigen. Wenn die beiden bei uns zum Essen eingeladen sind und es Roulladen oder Gulasch gibt, dann haut das Kind rein, und zwar mit Hochgenuss. Nicht zu übersehen. Also nach "Überzeugung" sieht mir das hinsichtlich der veganen Ernährung nicht aus. Und von ihrer Mutter, also unserer Tochter, weiß ich, dass in der Clique, mit der die Kleine meist abhängt, vegane Ernährung in ist. Das ist natürlich ein Einzelfall, klar. Aber mein Gefühl sagt mir, dass es in Deutschland Tausende solcher Einzelfälle gibt.

    Stell dir vor, du bist so gegen Krieg, dass du dich vor allem dafür einsetzt, dass derjenige gewinnt, der ihn begonnen hat.

  • Wenn wir wollen, dass aus jungen Leuten auch Erwachsene werden, hilft es nicht immer gleich zu tun als wär das eine Schafherde.

    Ach komm, "Gruppenzwang" hat es zu allen Zeiten in allen Generationen gegeben. Und wir sind doch ganz normale Erwachsene geworden, oder nicht? Diese Teenie-Gruppen sind kein Hindernis zum Erwachsenwerden, sondern es gehört irgendwie dazu. Ist doch nichts Schlechtes. Das hört eh bald auf und dann bildet sich die eigentliche Persönlichkeit.

    Stell dir vor, du bist so gegen Krieg, dass du dich vor allem dafür einsetzt, dass derjenige gewinnt, der ihn begonnen hat.

  • Gibt's aber! Meine Enkeltochter (17) will sich angeblich vegan ernähren, hat ihre Mutter gebeten, dies beim Einkauf zu berücksichtigen. Wenn die beiden bei uns zum Essen eingeladen sind und es Roulladen oder Gulasch gibt, dann haut das Kind rein, und zwar mit Hochgenuss. Nicht zu übersehen. Also nach "Überzeugung" sieht mir das hinsichtlich der veganen Ernährung nicht aus. Und von ihrer Mutter, also unserer Tochter, weiß ich, dass in der Clique, mit der die Kleine meist abhängt, vegane Ernährung in ist. Das ist natürlich ein Einzelfall, klar. Aber mein Gefühl sagt mir, dass es in Deutschland Tausende solcher Einzelfälle gibt.

    Ich weiß, du hast mich nicht angesprochen, aber ich erlaube mir dennoch mal, das zu kommentieren. Ich kannte schon so einige Veganer in meinem Leben, habe mit ihnen auch über den Weg dahin gesprochen. Mir ist (auch, wenn es das sicher gibt) keiner bekannt, der sich eigentlich nicht pflanzlich ernähren wollte, es aber gleich von heute auf morgen geschafft hat. Auch wir sind einfach nur Gewohnheitstiere, und trotz des Wissens um das Tierleid kann es auch mal in der Veränderungsphase vorkommen, dass man einfach mal verdrängt und Fleisch etc. isst. Na gut, geht auch ohne verdrängen, aber ich kenne es von mir selbst von damals so. Viele hören ja nicht auf, Fleisch zu essen, weil es nicht schmeckt. Jedoch fällt der Umstieg den einen leichter als den anderen, weil eben eine Zeit lang doch was fehlt und man sich erstmal orientieren muss, was die vegane Ernährung so für einen bietet. Man muss sich oftmals doch sehr gut informieren, und das braucht auch seine Zeit. Kenne es auch so, dass man idR die Mengen an Fleisch etc. einfach von Zeit zu Zeit vermindert und nicht von heute auf morgen alles perfekt schafft. Man kann sich ja einerseits der veganen Ernährungswelt öffnen, neugierig sein und ausprobieren, andererseits aber bewusst auch mal hin und wieder Fleisch genießen. Wenn man denn das Endziel hat, sich irgendwann vegan ernähren, ist ja schön und gut, aber ich denke, bewusst weniger Fleisch konsumieren sollte auch respektiert und wertgeschätzt werden. Kann vielleicht dazu führen, dass man nicht ernstgenommen wird von einigen anderen, weil man trotz Aufklärung und guter Absichten sich mal entgegen seiner Werte verhält, aber ein Schritt in die richtige (tierfreundlichere) Richtung ist doch immer positiv.

  • Penelope , alles nachvollziehbar, was du schreibst. Ich erklärte ja bereits, dass ich das nicht für zu wichtig nehme. In dem Alter sind sie gewissermaßen in einer "Findungsphase", sie probieren dies und das aus, um zu sehen, was zu ihnen passt. Einiges behalten sie bei, anderes verwerfen sie wieder. Dabei hilft die Gruppe ja auch, ist also nicht ganz unwichtig, da drin zu sein. Sie wird ihren Weg schon machen, genauso wie alle anderen.

    Stell dir vor, du bist so gegen Krieg, dass du dich vor allem dafür einsetzt, dass derjenige gewinnt, der ihn begonnen hat.

  • Die Truppe, mit der meine Tochter feiert, hat sich in den letzten Jahren über das gemeinsame Interesse und Engagement für den Tier- und Klimaschutz gefunden. Da ist die gleiche Ernährungsform eine naheliegende Gemeinsamkeit.

  • Gibt's aber! Meine Enkeltochter (17) will sich angeblich vegan ernähren, hat ihre Mutter gebeten, dies beim Einkauf zu berücksichtigen. Wenn die beiden bei uns zum Essen eingeladen sind und es Roulladen oder Gulasch gibt, dann haut das Kind rein, und zwar mit Hochgenuss.

    so einen Fall hatten wir auch mal, eins der Kinder im Volksschulalter. "Ich esse kein Fleisch mehr, aber mit der Ausnahme von Wurstsemmeln, Cabanossi und Schnitzel".

    Aber rein prinzipiell ist es mir lieber, jemand ist vegan oder vegetarisch unterwegs, ist dann billiger sattzukriegen, denke ich, mit einer Portion Bratkartoffeln oder Risipisi anstatt Steak :winking_face:

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