Küchengeflüster

  • Ich finde, Wein macht bei manchen Gerichten erst die gute Note aus. Also ich koche sehr gerne damit. Als Verschwendung könnte ich das nie sehen - Hauptsache es schmeckt.

    Spargelcremesuppe oder Gulasch zum Beispiel finde ich persönlich mit Wein eindeutig besser als ohne.

  • Der gute Rotwein ist zu schade um ihn in die Bolognese zu schütten.

    Keineswegs! Ins Essen kommt nur Wein, den man auch trinken würde. Plörre kommt ins Klo. Bei den anderen Zutaten nimmst du doch auch nur Gutes, oder? Gutes Fleisch, frisches Gemüse, usw. Na also!

    Stell dir vor, du bist so gegen Krieg, dass du dich vor allem dafür einsetzt, dass derjenige gewinnt, der ihn begonnen hat.

  • und selbst wenn: dem Originalrezept zu gleichen ist ja keine heilige Pflicht.

    Dafür spendiere ich mal gleich fünf Ausrufezeichen: !!!!!


    Selbst die vielen chinesischen, griechischen, italienischen oder sonstigen Restaurants hierzulande servieren keine Originalgerichte, sondern Gerichte, die dem Original ähneln, aber dem deutschen Gaumen angepasst sind. Das ist auch total ok. Es kommt darauf an, dass es schmeckt. Nicht darauf, einen Authentizitätswettbewerb zu gewinnen.

    Stell dir vor, du bist so gegen Krieg, dass du dich vor allem dafür einsetzt, dass derjenige gewinnt, der ihn begonnen hat.

  • Ich checke jedenfalls mal die nächste Zeit die Angebote, damit ich, wenn Rinderhack im Angebot ist, gleich mal Bolognese kochen kann. Darauf habe ich jetzt richtig Bock :smiling_face_with_heart_eyes: (Da es aber einige Stunden dauert, koche ich immer gleich eine ordentliche Menge und da ist‘s mir lieber, das Hack ist etwas günstiger als normal :grinning_squinting_face:)

  • Bolognese stundenlang köcheln zu lassen ist auch so ein Unsinn.

    Wie sagte Dieter Nuhr einst? Wenn man keine Ahnung hat ...


    Stundenlang köcheln lassen hat tatsächlich sehr viel Sinn. Aber vielleicht lernst du das ja noch irgendwann. :winking_face:

    Stell dir vor, du bist so gegen Krieg, dass du dich vor allem dafür einsetzt, dass derjenige gewinnt, der ihn begonnen hat.

  • Plüschi, nicht alles, was du nicht magst, ist gleich Unsinn :winking_face:


    Ich kenne sowohl „schnelle“ Bolognese als auch „echte“ Bolognese. Und ja, es gibt definitiv einen Unterschied und ich lasse die echte Bolognese gerne 5 Stunden köcheln.

  • Welchen Sinn macht das Hackfleisch tot zu garen?

    Eine Frikadelle brät auch keiner drei Stunden.

    Eine richtig gute Bolognese muss nicht Stundenlang garen.

    Das meinen immer die Hobbychefköche.

    Emma Piel🤱 saß am Nil 🏞️, aß Eis am Stiel 🍭, da kam das Krokodil 🐊, fraß Emma Piel🤱.

  • Eine richtig gute Bolognese muss nicht Stundenlang garen.

    Von müssen ist keine Rede. Aber es verbessert den Geschmack und die richtig gute Bolognese wird dadurch noch besser. In einem meiner dicken und teuren Kochbücher steht eine längere Abhandlung darüber. Durch die längere Garzeit wird mehr natürlich vorkommendes Glutamat im Fleisch freigesetzt, was den Umami-Geschmack verstärkt. Musst du aber nicht glauben. Mach ruhig weiter deine Ruckzuck-Bolognese. Schlimm ist es ja nicht. Nur ein bisschen weniger gut. :winking_face:

    Stell dir vor, du bist so gegen Krieg, dass du dich vor allem dafür einsetzt, dass derjenige gewinnt, der ihn begonnen hat.

  • Langes Kochen kann übrigens für den Geschmack SEHR viel ausmachen. Gulasch schmeckt nach 1,5 Stunden auch besser als nach 10 Minuten.

    Na komm, Juliette, nach 10 Minuten ist das Gulasch noch roh. :rolling_on_the_floor_laughing: Wir müssen ja nicht gleich übertreiben. Aber du hast natürlich recht. Gulasch ist so ein Klassiker, wo jede Viertelstunde mehr den Geschmack verbessert. Und aufgewärmt am nächsten Tag schmeckt es nochmal besser.

    Stell dir vor, du bist so gegen Krieg, dass du dich vor allem dafür einsetzt, dass derjenige gewinnt, der ihn begonnen hat.

  • Langes Kochen kann übrigens für den Geschmack SEHR viel ausmachen. Gulasch schmeckt nach 1,5 Stunden auch besser als nach 10 Minuten.

    Wobei das beim Gulasch, wenn man sich denn ans Originalrezept hält, ja auch schlicht notwendig ist, weil das Fleisch sonst ungenießbar ist. Von fast noch roh mal ganz zu schweigen...

    Da Bolognese auf die Art, wie wir sie in Dtl essen, sowieso nicht „original“ ist, ist es doch Wurscht, ob man die Säure durch Essig oder durch Wein bekommt. und selbst wenn: dem Originalrezept zu gleichen ist ja keine heilige Pflicht.

    Wieso? Was ist denn an "deutscher Bolognese" falsch? Also, außer dass man sie nicht mit Spaghetti essen sollte.


    Gulasch schmeckt nach 1,5 Stunden auch besser als nach 10 Minuten.


    ab 1,5 stunden fängt es überhaupt erst an nach gulasch zu schmecken :winking_face:

    Und aufgewärmt sowieso nochmal am besten.

  • Plüschbiest, vorab, Du kannst essen und kochen wie Du möchtest, und Geschmäcker sind verschieden.


    Aber manchmal habe ich das Gefühl, Du hast entweder noch nie etwas wirklich Leckeres gegessen oder Dir fehlt da ein bestimmter Geschmackssinn. Ein Gulasch oder eine Bolognese mit einem guten Rotwein lange gekocht, wenn man dann denselben Rotwein zum Essen trinkt, ist eine solche Geschmacksexplosion, und Du tust mir wirklich und ehrlich auch etwas leid, wenn Du das nicht schmecken kannst und daher nie erleben wirst.


    Normalerweise rede ich da niemandem rein, aber Du äußerst Dich hier ja auch schon etwas in Richtung abfällig darüber, wie andere Leute ihr Essen mögen. Finde ich ehrlich gesagt nicht ganz so passend. Du musst es nicht mögen, aber es gleich als Unsinn zu bezeichnen?

  • Bolognese stundenlang köcheln zu lassen ist auch so ein Unsinn.

    Ich habe ein Originalrezept einer echten italienischen Bolognese (von einer ital. Mama), die köchelt sogar 8 Std. Muss sie sogar, damit es am Ende auch so schmeckt, wie es soll. Zungenorgasmus garantiert. :winking_face:


    PS: Rezept darf ich nicht rausgeben, unter Schwur meines Lebens versprochen.

  • „Falsch“ ist nicht die richtige Kategorie. Aber ganz ursprünglich ist es ein Ragout ohne Tomatensoße. Aber das Hackfleisch-Tomatensoße Ding hat sich nun überall als so beliebt erwiesen, dass es eben ein eigenes Gericht geworden ist. Und ein gutes.

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