Wie werdet ihr heizen?

    Da wirst du bei keinem Strom auch Probleme bekommen, da Pumpen im Haus die Wärme durch die Rohre jagt.

    Irgendwo im Keller sitzt ein Wärmetauscher, der mit eurer Verrohrung verbunden ist.

    Damit die Wärme verteilt wird muss auch gepumpt werden.

  • Da wirst du bei keinem Strom auch Probleme bekommen, da Pumpen im Haus die Wärme durch die Rohre jagt.

    Irgendwo im Keller sitzt ein Wärmetauscher, der mit eurer Verrohrung verbunden ist.

    Damit die Wärme verteilt wird muss auch gepumpt werden.

    Ups! Tja, ist dann eben dumm gelaufen. Muss ich eben noch mehr doppelseitiges Klebeband zum Abdichten der Fenster kaufen. Das funzt ganz gut, habe ich letzten Winter schon gemacht. :smiley_emoticons_biggrin:

    Auf 20° kam ich immer. Aber dank dir für den Tipp, muss ich mal wieder zu Hornbach. :smiling_face_with_smiling_eyes:

  • Na ja, sollte irgendwann vielleicht dann doch kein Strom für die Wärmepumpe da sein, wird's halt echt kalt. Sie verlassen sich lieber auf das, was sich bewährt hat. Kann ich ihnen nicht verdenken.

    Ich kann es schon verstehen aus ihrer Sicht.

    Natürlich wird es auch bei jemanden der nicht so auf das Geld schauen muss ein Budget oder eine Schmerzgrenze geben. Wenn ich jetzt aber mal wild träumen dürfte, dann würde ich mir ein Haus/eine Wohnung schaffen, bei der ich ziemlich unabhängig bin.

    Das versuche ich halt jetzt auch schon. Wärmepumpe, Photovoltaikanlage, irgendwann dann mal Speicher wenn die besser/günstiger werden oder eben alles im E-Auto speichern,...


    Gegen zu wenig/kein Strom hilft halt den Strom selbst zu erzeugen. Wird im Winter nicht wirklich möglich sein aber erster Schritt überhaupt mal selbst Strom zu erzeugen, zweiter dann über das Jahr bei Null zu sein, dritter dann den Überschuss so zu erhöhen, dass man ihn Speichern kann. Irgendwann wird es da auch bessere Speicher geben und dann ist es natürlich einfacher.


    Aus meiner Sicht wird es darauf hinauslaufen. Im großen Ganzen bekommt man es anscheinend nicht hin also muss man selbst schauen wo man bleibt.

  • Als ich 1994 gebaut habe, kam eine Öl-Zentralheizung ins Haus. Heizt zwei Haushälften, bzw. zwei Wohnungen. Was mich immer störte, war der Platzmangel durch zwei Öltanks im Heizraum und der Geruch von Heizöl.

    Heizung selbst war noch top, obwohl sie Richtung 30 Jahre ging. Hatten uns aber aber vor 3 Jahren für ne neue Gasheizung entschieden. (GASLEITUNG - wurde im Ort/Strasse verlegt)

    Mehr Platz, kein Ölgeruch mehr und preislich gegenüber Heizöl momentan noch etwas günstiger. Wie oder was da noch kommt weis ich nicht.

  • Ich habe quasi eine 1-Zimmer-Wohnung und heize mit einem einzigen 5 Jahre alten Nachtspeicherkörper.

    Früher war ja der Nachtstrom billiger, da gabs die Nachtspeicherheizer. Jetzt ists umgekehrt, wenn man Solarzellen am Dach hat und den Strom nicht verkaufen kann (wie derzeit oft in Ö), würde sich sowas anbieten, als Tagspeicherheizung. Wenn tagsüber Überschußstrom erzeugt wird, wandert der in die Nacht/Tagspeicherheizung.

    Kriegt man eigentlich noch Nachtspeicherheizungen zu kaufen?

    Grad so eine Idee, falls bei uns mal Solarzellen aufs Dach kommen.

    Keine Einspeisung mehr | Überlastete Stromnetze bremsen Fotovoltaikanlagen aus
    Sonnenenergie ist in aller Munde, doch in Pöllau bei Hartberg stoppen überlastete Netze den Ausbau von Fotovoltaikanlagen. Ein wachsendes Problem, das in immer…
    www.kleinezeitung.at


    hab das schon von einigen gehört, dass sie überschüssigen Strom nicht einspeisen konnten. Am besten selber verbrauchen.

  • Kriegt man eigentlich noch Nachtspeicherheizungen zu kaufen?

    Das ist ja keine Frage der Heizung, sondern des Zählers, oder?

    Das ist vor allem erstmal eine Frage des Tarifs, der da angeboten wird. Früher waren die Stromerzeuger froh, ihren Kernenergiestrom nachts loszuwerden. Das Thema dürfte inzwischen klein geworden sein, damit auch die Preisdifferenz Tag-Nacht. Kohlekraftwerke lassen sich schnell regeln. Der Strommarkt ist extrem volativ, der Preis schwankt erheblich im Tagesverlauf, ob sich da für den Verbraucher etwas anbietet, weiß ich nicht. Solarstrom ist auch nur im Sommer im großen Überschuss vorhanden. Im Winter, wenn der Strombedarf höher ist und mit all den Wärmepumpen immer höher wird, ist nix mit Solarstrom. Ich glaube nicht, dass es Tagspeicherheizungen werden. Eher wird es allgemein teurer, weil die Erzeuger die Schwankungen puffern müssen, speichern oder schlicht Leistungsreserven ohne Ende vorhalten.

  • Kriegt man eigentlich noch Nachtspeicherheizungen zu kaufen?

    ja, gibt es, werden auch genau in der Kombination mit der Photovoltaik-Anlage genannt:


    Quote

    Auch heute gibt es noch Nachtspeicherheizungen zu kaufen. Rechnen Sie pro Heizkörper etwa mit 750 bis 1.250 Euround pro Raum etwa mit 1 bis 2 Heizkörpern. Zu empfehlen ist diese Variante allerdings nicht. In diesem Szenario sparen Sie pro Jahr vielleicht ein paar hundert Euro.

    Sollten Sie sich dennoch dafür entscheiden und aktuelle Modelle kaufen wollen, denken Sie darüber nach, ob eine Kombination mit einer Photovoltaik-Anlage sinnvoll sein könnte. So könnten Sie Stromkosten sparen, indem Sie die Nachtspeicherheizung mit Solarstrom versorgen - umweltfreundlich vom eigenen Dach.

    Nachtspeicherheizung - Kosten, Austausch & Förderung in 2023
    Ratgeber zur Nachtspeicherheizung: Preise, Stromverbrauch und Förderung für den Austausch in 2023. Außerdem: Verbote und Alternativen.
    www.energieheld.de

  • Als ich 1994 gebaut habe, kam eine Öl-Zentralheizung ins Haus. Heizt zwei Haushälften, bzw. zwei Wohnungen. Was mich immer störte, war der Platzmangel durch zwei Öltanks im Heizraum und der Geruch von Heizöl.

    Heizung selbst war noch top, obwohl sie Richtung 30 Jahre ging. Hatten uns aber aber vor 3 Jahren für ne neue Gasheizung entschieden. (GASLEITUNG - wurde im Ort/Strasse verlegt)

    Mehr Platz, kein Ölgeruch mehr und preislich gegenüber Heizöl momentan noch etwas günstiger. Wie oder was da noch kommt weis ich nicht.

    Wir hatten von Anfang an Erdgas. Die Kosten sind extrem gestiegen.

  • Das ist ja keine Frage der Heizung, sondern des Zählers, oder?

    irgendwie haben die Heizöfen so funktioniert, dass sie eine Zeitlang, ein paar Stunden oder so, die Wärme gespeichert haben, die "normalen" Elektroheizkörper machen sowas nicht.

    Ja, das stimmt auch. Die hatten neben den Heizdrähten noch Schamotte-Steine verbaut, wie im Ofen. Die hielten die Wärme dann eine Weile länger.

    Die Grundlage ist die Basis von ALLEM.

  • Da Photovoltaik im Winter kaum was bringt

    das stimmt ja so nun auch nicht:


    Quote

    Globalstrahlung im Winter sorgt für lohnenswerten Solarertrag

    Die Sonneneinstrahlung ist im Winter geringer, denn weniger Strahlen erreichen die Module auf direktem Weg. Stattdessen nimmt der Anteil an diffuser Strahlung zu. Dennoch wird während der Wintermonate hierzulande noch ein lohnenswerter PV-Ertrag erzielt: Er liegt vergleichsweise stabil zwischen 350 und 400 kWh/m2. Aufs Jahr gerechnet werden 30 bis 35 Prozent der Leistung einer Photovoltaikanlage von September bis März erwirtschaftet.

  • das stimmt ja so nun auch nicht:

    Unsere Anlage hat im November (9,3 kWp) 169,55 kWh Stunden geliefert. Bisher im Dezember 32,35 - im September und März mag genug Sonne da sein, eventuell auch noch im Oktober, aber dummerweise geht kalt halt oft auch mit fehlender Sonne einher und damit eben auch mit Strommangel. Im Schnitt kommen wir von September bis März auf knapp 30% am Jahresverbrauch. Von Oktober bis Februar sind es dann aber schon nur noch ungefähr 12%…

    Nicht wenn du einen Stromgenerator hast, der mit dem Öl aus den Tanks betrieben werden kann :winking_face:

    Ich hoffe der steht dann schallgedämpft auf dem unerreichbaren Dach, sonst steht er da nicht sehr lange.

    Bei einem Stromausfall der länger als ein paar Tage dauert würde ich mich warm anziehen. Also im übertragenen Sinn.

  • Wer so weit denkt, bedenkt in der Regel auch die Rechtslage und alle möglichen Eventualitäten.

    Ein tagelanger Blackout zählt auch dazu.
    Dass man da nicht aller Welt zeigt "Hallo, hier ist warm, hell und es gibt warme Speisen", ist klar. Aber so weit kommt es doch nicht im besten Deutschland aller Zeiten.

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