• Aktuell merke ich, das ich ein wenig depressiv drauf bin.


    Zu meiner Vergangenheit:


    Ich hatte vor einigen Jahren eine mittelschwere Depression, und war damals auch in einer Klinik deswegen.


    Hatte auch eine gesetzliche Betreuung, was mittlerweile auch nicht mehr der Fall ist.


    Auf der Arbeit habe ich eine neue Aufgabe übernommen. Es gab einige ehemalige Arbeitskollegen meinten, sie trauen mir das nicht zu diese neue Aufgabe.


    Mein Vorgesetzter und die Arbeitskollegen die geblieben sind trauen mir das zu.


    Nunja, die Arbeit habe ich aufgenommen. Da mein Selbstvertrauen ziemlich unten war, erstmal ganz einfache Aufgaben, dann wurde es mehr.

    Der Anfang lief auch ganz gut. Dann kam die Routine auf, und ich habe nicht mehr ganz so gut, darauf geachtet, was ich mache. Dadurch haben sich natülich fehler eingeschlichen. Jetzt nachdem mein Vorgesetzter mit mir darüber gesprochen hat, achte ich wieder mehr darauf. Klar es passieren auch dann schonmal fehler. Habe das gefühl, es sind aber nicht mehr so viele. Dennoch bin ich jetzt dahingehend ziemlich verunsichert.

    Wenn eine Kollegin aufstöhnt, oder sagt oh nein, kommt bei mir immer direkt die Panik wieder hoch, und ich hoffe das es nichts mit mir zu tun hat.

    Sie hat auch selber ihre Aufgaben, und ist dann ziemlich genervt, wenn irgendwas bei ihr nicht so funktioniert wie es sollte.

    Jetzt habe ich erstmal Urlaub, und dennoch läßt es mich nicht komplett los, wo ich denke ich habe da keine Lust drauf immer Angst zu haben, da könnte was falsch sein. Selbst wenn ich es 2 -4 mal kontrolliere, habe ich das gefühl, da könnte ein Fehler dabei sein.

    Gleichzeitig durch meine Depression damals hat sich der Kontakt zu meinen Freunden verringert, und wirklich gebessert hat sich das auch nicht.

    Ein Freund, mitdem ich sonst noch öfters mal was gemacht habe, hat seit Ende letzten Jahres auch ein wenig Andere Interessen entwickelt, und der Kontakt ist dadurch nun auch weniger geworden.

    Jetzt im Urlaub gucke ich auch öfters mal was ich dann alleine Unternehme. Aber ich habe da auch öfters Motivationsschwierigkeiten, etwas alleine zu machen. An manchen Tagen konnte ich mich dann doch zu nichts durchringen, und habe dann hier zu Hause verbracht.

    Anschließend, war ich aber auch total frustriert, das wieder ein Tag so nutzlos vergangen ist.

    Wenn ich mich dann aufraffe, was zu unternehmen, dann tut es gut für den Moment. Sobald ich aber wieder zu Hause bin, tut es irgendwie weh, dies wieder nur alleine gemacht zu haben.

    Mein Hobby, das ich bis letztes Jahr hatte, hat mir irgendwie keine Freude mehr bereitet, und ich habe es aufgegeben.

    Und nun kommt noch eine Sache hinzu. Habe eine Erkrankung, die bislang zwar ganz gut im Griff war, aber wo die Werte im letzten Jahr wieder sich verschlechtert hatten. Bin dann auf ein anderes Medikament umgestellt worden, die Werte haben sich seitdem zwar gebessert, aber nicht in dem maße wie sie es sollten. Jetzt steht im Raum wieder auf ein anderes Medikament umzuschwenken.

    Was den Job betrifft, bin ich eigenltich auch am überlegen mich anderweitig umzuschauen, andererseits wegen der Erkrankung, und das die Werte nicht wie erwünscht sich gebessert haben innerhalb des letzten Jahres denke ich mir, lieber nicht. Jetzt bin ich entfristet, wenn ich wechsel, und das neue Medikament schlägt auch wieder nicht so an, und ich deswegen länger ausfallen sollte, dann wäre ich meinen Job ja direkt los.

    Aber der jetzige Job tut mir auch nicht mehr gut, und ich weiß das ich diesen nicht bis in alle Ewigkeit machen möchte.


    Daher habe ich jetzt zweierlei Überlegungen:


    Ich gehe vielleicht doch nochmal in eine Klinik ( sei es Stationär oder Tagesklinik). Vielleicht bin ich dann ja umgestellt worden, und die Werte haben sich vernünftig in die Richtige Richtung bewegt.

    Die andere Überlegung, das ich wegen dieser Erkrankung, für die ich die Medikamente nehme, das erste mal überhaupt eine Reha beantrage, und in der Hoffnung, das dann auch einige Zeit ins Land gegangen ist, und es ggf. mit mit neuen Medikament in die Richtige Richtung gegangen ist. In dieser Zeit wirklich überlegen möchte ich das jetzt nochmal probieren, oder möchte ich mich doch anderweitig umschauen.


    Ich weiß ist jetzt alles einwenig sehr verschachtelt . Hoffe aber dennoch das ihr versteht was ich meine.

  • Es ist keine gute Idee in einer Krise größere und grundlegende Veränderungen vorzunehmen, weil man nicht abschätzen kann was gerade krankheitsbedingt ist. Deinen Worten entnehme ich einen Interessenverlust und einen Rückzug aus dem sozialen Leben. Weiter stellst du gerade wohl sehr viel in Frage. Das Ganze mit der Erkrankung und schlechten Werten, die dir Sorgen bereiten.

    Wenn du den Eindruck hast das es dir wieder schlechter geht und du dich in die Richtung von damals entwickelst, ist es sicherlich besser da nochmal Hilfe in Anspruch zu nehmen. Das du derzeit einen unbefristeten Job hast ist sehr hilfreich und kann dir Druck rausnehmen.


    Spreche doch mal mit deinem Arzt, ob sich deine Erkrankung zusammen mit den zunehmenden depressiven Gefühlen behandeln lässt, zum Beispiel im Rahmen einer Reha.


    Den möglichen Jobwechsel würde ich ehrlich gesagt vorerst hinten anstellen. Du scheinst genug andere Baustellen zu haben und alle lassen sich nicht gleichzeitig bearbeiten.

  • genau, nicht wechseln in der hoffnung, dass es besser wird.


    aus der krankheit/krise heraus wechselt man nicht, am besten erstmal krank schreiben lassen.


    was sind denn deine aufgaben, dass du ständig angst haben musst fehler zu machen?


    wobei eine gewisse fehlerkultur im unternehmen schon wichtig ist, aus fehlern kann man lernen

    Möge die Macht mit dir sein :four_leaf_clover:

  • Hallo zusammen,

    Kann mir bitte jemand helfen 😭 bin verzweifelt! Ich habe mega schiss vor sizophreni und lese mir alle Symptome im Internet durch…


    Zu meinen Symptomen

    Extreme antriebslosigkeit!müde müde müde!

    will nicht aus dem Bett raus…

    vor vier Wochen auf der Arbeit nur Stress Stress leite ein MVZ watte im Kopf komische Entfremdungsgefühle 😭😭 jetzt inzwischen besser.

    Allerdings kam ein neues Symptom hinzu was sehr doll Angst macht!

    kurz vor dem schlafen also von Wach auf Schlafphase ein komisches Bild von einer Tür die zuknallt und ich höre sie ..

    Nächster Abend stimme gehört ..

    😭😭😭😭 werde ich verrückt !! Hilfe

  • Hör auf dir irgendwas durchzulesen und geh zum Arzt.

  • Komm bitte wieder runter, Antriebslosigkeit ist ein Symptom einer Depression..

    Begleitsymptome einer Depression kann auch Stimmen hören sein.

    Das hat aber mit Schizophrenie nichts zu tun.

    Dein Beitrag spricht dafür, dass du in Panik bist und nicht dafür, dass du Schizophrenie hast.

    Geh bitte zu einem Arzt der sich mit der Behandlung von Depressionen auskennt und lass das googlen sein.

    Emma Piel🤱 saß am Nil 🏞️, aß Eis am Stiel 🍭, da kam das Krokodil 🐊, fraß Emma Piel🤱.

    Edited once, last by Plüschbiest ().

  • Ich habe gerad anhand deiner Beiträge gemerkt, dass du eine verheiratete Frau bist.

    Anhand deines Beitrags war ich von einem Jugendlichen ausgegangen.

    Dein Beitrag spricht dafür, dass du dich schnell in Panik reinsteigerst und nicht für Schizophrenie.

    Ich hatte zwei Kolleginnen mit Schizophrenie und die waren ganz anders drauf, Null in Panik, aber vollig fernab der Realität.

    Ich würde bei dir eine Depression vermuten, die mit Medikamenten gut behandelbar ist.

    Emma Piel🤱 saß am Nil 🏞️, aß Eis am Stiel 🍭, da kam das Krokodil 🐊, fraß Emma Piel🤱.

    Edited once, last by Plüschbiest ().

  • ich hatte eine depression mit schizophrenen zügen.


    ich habe ein halbes jahr stimmen gehört und nicht mal gemerkt, dass sie phantasie waren


    das kommt davon, wenn man die depression nicht behandelt

    Möge die Macht mit dir sein :four_leaf_clover:

  • Ja, ich habe extreme Panikattacken gehabt. Vor kurzem hatte ich auch einen Autounfall 2 kleine Kinder :frowning_face: ich habe mega Angst und mega Panik.

    Morgen ist mein Termin beim Neuro Psych habe Panik wenn ich ihm erzähle, dass ich kurz vor schlafen stimmen soweit Geräusche höre ..


    Ja ich leite ein MVZ mit Schwerpunkt Kinderheilkunde

  • Geht es dir inzwischen besser

    ja, klar. aber es ohne antipsychotika geht es nicht.


    mittlerweile habe ich das ganze besser im griff und weiß wenn die stimmen nicht hingehören.


    dann muss man zum psychiater und die medikation anpassen

    Möge die Macht mit dir sein :four_leaf_clover:

  • Keine Angst, so lange du beim Gespräch ruhig bleibst und der Psychiater erkennt, dass du weder eine Gefahr für dich noch für andere bist, passiert dir nichts.

    Du wirst nicht in der Zwangsjacke abgeführt.

    Der Psychiater führt ein Arzt Patient Gespräch mit dir und entscheidet dann,

    wie er dir am besten helfen kann.

    Er wird dir vermutlich ein Medikament aufschreiben und dich in einigen Wochen wieder sehen wollen, um zu sehen wie es dir geht und wie das Medikament so wirkt.

    Emma Piel🤱 saß am Nil 🏞️, aß Eis am Stiel 🍭, da kam das Krokodil 🐊, fraß Emma Piel🤱.

  • Erstmal ist es gut, das du dir Hilfe gesucht hast, und du hast ja auch morgen dein Termin.

    Der wird dir sicherlich weiter Helfen können.


    Zu meiner Sache mal ein kurzes Update:


    Ich hatte Urlaub, und in den ersten Tagen hatte ich echt noch Probleme mich zu motivieren. War schnell wieder müde, ect.


    Dann habe ich wieder mehr mich aufraffen können, und habe für mich etwas Unternommen, meinetwegen, Besuch im Zoo, oder in Museen. Daraufhin konnte ich endlich vom Alltag abspannen, musste nicht immer an die Arbeit denken ( die zum Teil auch Belastung war). Hatte mich dann auch mit Freunden verabredet, und habe mit denen auch eine schöne Zeit verbracht.

    Mit meiner Onkologin habe ich die Vereinbarung, das sie sich meldet, wenn meine Werte besonders schlecht wären. Bislang hat sie sich nicht gemeldet, also wird es wahrscheinlich ( toi toi toi) auf meinen regulären Termin in einer Woche hinauslaufen, und da wird man dann weiterschauen. ( auch wenn man sich schon ein wenig gedanken macht)

    Nach meinem Urlaub bin ich total entspannt, und erholt gewesen, und arbeite wieder seit 1 1/2 Wochen. Ich vergebe Aufgrund der Dienstplänen von Mitarbeitern Beratungstermine mit Kunden, die Intresse an unseren Produkten haben. Gleichzeitig muss ich drauf achten, das die Mitarbeiter, nicht schon einen Termin in ihrem persönlichen Kallender eingetragen haben. Dann muss ich jeweils kontrollieren, ob ich in der richtigen Filliale bin, um da den Termin zu buchen ect. Und dem Kd. wird dann der Termin per Mail bestätigt. D.h. da auch nochmal drauf achten, habe ich die richtige Vorlage für die richtige Filliale genommen, habe ich den richtigen Mitarbeiter in der Mail eingetragen, das richige Datum, die richtige Uhrzeit ect.


    Und bei dieser Tätigkeit hatte ich in letzter Zeit halt öfters mal flüchtigkeitsfehler eingeschlichen, wodurch meine Zweifel, Ängste ect wieder hochkamen, die ( Ehemalige) Kollegen Anfang des Jahres geschürt hatten, indem sie bezweifelten, das ich das schaffe.


    Jetzt nachdem ich mich erholt habe, achte ich da wieder verstärkt drauf, bin konzentrierter, und es geschehen weniger Fehler. Also kann man sagen, ich habe mich aus dem gröbsten selber herraus geholt. Zwar sind immer wieder mal so kleine Phasen, wo man wieder selbstzweifel hat, aber die werden gerade wieder wettgemacht, durch die Erfolge die ich z.z. habe.


    Vielen dank nochmal an euch.

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