Alternative Lebensmittel bei basischer Ernährung

  • Hallo zusammen,


    wer beschäftigt sich denn mit basischer Ernährung?

    Wegen zunehmender Magen/Darm-Problemen und weiterem Mist, der wohl auch auf meine echt nicht gute Ernährung zurückzuführen sein könnte, möchte ich mich daran versuchen.

    Ich hab mir zum Einstieg eine Basenfasten-Box für eine Woche bestellt.


    Leider hab ich nur wenig Bock auf kochen. :face_with_rolling_eyes:

    Ich frage hier vor allem nach Lebensmittelalternativen, die es im besten Fall im gut sortierten Supermarkt gibt.


    Welches Brot? Am besten ist wohl aus gekeimtem Getreide - habt ihr da ein leckeres in petto?


    Alternativen zu Milchprodukten? Ich esse viel Kräuterquark, Tsatsiki, Joghurt, (Frisch-)käse, auch mal Milch ins´s (gekeimte) Müsli. Was gibt es da leckeres? Und sind die veganen Alternativen grundsätzlich basisch?


    Nachdem generell tierische Produkte sauer reagieren und ich gerne auch mal Fleisch oder Fisch esse - habt ihr hier Alternativen gefunden? Zu sehr verarbeitete Lebensmittel mit vielen Zusatzstoffen sind ja auch generell eher sauer anzusiedeln...


    Ich fände es großartig, wenn ein kleines Sammelsurium an "alternativen basischen Lebensmitteln" zustande käme.


    Seid gegrüßt!

  • Jepp, auch das wird für mich sehr herausfordernd.


    Also gerne auch her mit den Süßigkeit-Alternativen! :smiling_face:

    Datteln z.B. sind ja freundlicherweise basisch, die meisten Nüsse ebenso - also dürften diverse Energyballs, die es ja einfach zu kaufen gibt ok sein.


    Außerdem interessiert es mich, wie sich überwiegend basisch ernährende Menschen (die noch dazu nicht gerne kochen), auf ihr Eiweiß kommen. :nerd_face:

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    Schmeckt grandios.

  • Außerdem interessiert es mich, wie sich überwiegend basisch ernährende Menschen (die noch dazu nicht gerne kochen), auf ihr Eiweiß kommen

    Das ist auch sehr leicht: lass Hülsenfrüchte keimen. Kein Aufwand, sehr günstig, bestes Eiweiß. Mungbohnen und verschiedene Linsen eignen sich prima. Immer mal abwechseln.

  • Rohkost ist gut. Alles an Gemüse, was man so aus der Hand essen kann. Super einfach, lecker und gesund.

    Danke dir, das weiß ich natürlich. :smiling_face: Ich habe selbstverständlich (!) gegoogelt und mich bereits in das Thema eingelesen.

    Um das durchhalten zu können, brauche ich aber mehr als Obst, Gemüse und Nüsse.

    Das mit dem keimen lassen werde ich mal eruieren- danke!

  • Frische Vollmilch ist aber auch okay bei Magenproblemen durch Übersäuerung. Oder Quark, Frischkäse und Butterkäse.

    Nur keine länger gereiften Sorten wie Bergkäse, Gouda und schon gar kein Parmesan.

    Also, je frischer, desto besser, deshalb kaufe ich auch nur noch nicht-homogenisierte Milch vom Bioladen.

    Basisch sind z.B. Haferflocken, und Mandeln statt Nüsse. Damit und mit Milch dazu kann man sich schonmal ein gutes Frühstück machen, vielleicht noch mit einem Apfel oder Banane dazu...

    Und wenn du die Milch erhitzt, und die Haferflocken etwas darin quellen lässt, dann sind sie auch viel besser zu verdauen, als wenn man die Flocken kalt isst.

    Aber ganz ehrlich, gerade bei Magen-und Darmproblemen und Übersäuerung sollte man schon öfters mal was Frisches kochen, und auf Dinge wie Konserven und auch Ketchup verzichten.

    Mir sind damals Kartoffeln, vor allem als Brei oder als Pellkartoffeln gut bekommen, und basisch sind die ja auch.

    Hühnerfleisch statt rotes Fleisch ist auch gut, und nichts Geräuchertes wie Schinken oder auch Mettwurst.

    Und an Gemüse sind Fenchelknollen bei basischer Ernährung besonders zu empfehlen, und auch Mohrrüben, Pastinaken und Brokkoli.

    Deshalb, ich glaube ohne selber zu kochen wird das wohl etwas schwierig für dich.

    Aber du kannst ja auch mal was ausprobieren, im Netz gibt's genug Kochrezepte zu dem Thema. Und wer weiß, vielleicht findest du ja doch noch Spaß daran...

  • Man muss bei basischer Ernährung nicht auf Fleisch und Milchprodukte verzichten. Nur eben auf verarbeitetes, also lieber Quark und Frischmilch, statt Joghurt oder Kefir. Und wie gesagt, am besten kein rotes Fleisch.

    Ständig nur Rohkost, und vor allem Hülsenfrüchte überfordern die Verdauung auf Dauer nämlich auch.

    Ich habe damals eine Zeitlang sogar überhaupt keine Hülsenfrüchte vertragen, und heute auch nur in Maßen....

  • Vielen Dank Aedgiva!

    Ich muss wirklich unbedingt versuchen, nicht zu verkrampft an die Sache zu gehen- bin eher so ein alles oder gar nicht-Typ. :woozy_face:

    Und in diversen Listen steht nunmal, dass generell Fleisch und Milchprodukte (außer Butter und Sahne) zu den schlechten Säurebildnern gehören...

    Deine Einordnung in "weniger böse" Milchprodukte hilft mir schon mal sehr!


    Im Kartoffelkochen bin ich immerhin ein absoluter Profi! Ich bin heilfroh, dass die basisch sind. :smiling_face_with_smiling_eyes:

  • Ständig nur Rohkost, und vor allem Hülsenfrüchte überfordern die Verdauung auf Dauer nämlich auch.

    Das kann man nicht verallgemeinern, das kommt sehr auf das vorhandene Mikrobiom an. Ich habe über viele Monate ausschließlich Rohkost (auch viele rohe Hülsenfrüchte, gekeimt) gegessen, und mir ging es prima. Ob das jedem schmeckt, steht freilich auf einem anderen Blatt 🤣

  • Kohlensäure soll man ja auch wieder nicht.

    Etwas "Kohlensäure" im Wasser ist so gut wie unbedenklich, vgl. hier.


    Wir haben hier recht wohlschmeckendes Leitungswasser, das ich sehr regelmäßig trinke. Zwischendurch aber auch Mineralwasser aus dem Supermarkt (mit wenig Kohlensäure, zu viel finde ich störend).


    Unser Leitungswasser fällt schon in die Kategorie "hart", der Magnesiumgehalt ist trotzdem mit ca. 10 mg/l eher mickrig. Manche (!) Mineralwassersorten bieten da erheblich mehr. Beim Ca sieht es ähnlich aus.

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