Suche KI-Tool für eine anspruchsvollere Bewerbung

  • Ich möchte mich für eine Führungsposition bewerben, Management, Personalführung, Budgetverantwortung....das ganze Programm.


    Kann jemand ein KI-Tool empfehlen, welches den CV bzw. das Anschreiben/die Begründung selbstständig mit Infos untermauert, welche erfolgsversprechend sind?
    Also Abgleich mit buzz-Words, dem Unternehmen an sich...

    toll wäre natürlich auch eine Formatierung, welche in der betreffenden Branche üblich ist....

    ich suche etwas, was über die Gestaltung bunter Bildchen hinaus geht; :grinning_face:

    es darf auch kostenpflichtig sein.


    danke!!!

  • Schöne neue Welt. Führungsverantwortung haben wollen aber keine gescheite Bewerbung selbst hinbekommen. Mir graut es echt vor dem, was da noch auf uns zukommt. Ein Hoch auf die KI, mit der zukünftig jeder einfach zum Blender und besten Bewerber aller Zeiten werden kann.

  • Danke, das musste kommen , aber ist okay, war risk. :smiling_face:

    Wenn man nicht qualifiziert wäre für den Job, würde man sich ja nicht bewerben können...

    das, was ich suche, ist halt ein intelligentes Schreibtool, das soll doch nicht meine Prüfungen und Erfahrungen ersetzen,

    sondern das, was schon da ist, was ich geschaffen habe, zeitnah einordnen.


    Das hat doch nichts mit "Blenden" zu tun, sondern mit Effizienz.

    Du tippst ja wohl eher auch in Word statt auf einer Adler.

    Die Zeiten ändern sich halt, macht doch nichts.

  • Da ChatGPT mitunter auch eine Menge Unsinn verzapft und der Sprachstil schon nach 15 Minuten Dialog relativ durchschaubar wird, würde ich damit keine Bewerbung schreiben lassen. Ich hätte vermutlich mehr Arbeit, das anschließend zu überarbeiten und auf dumme Stilblüten hin zu untersuchen, die einem damit vielleicht peinlicherweise durchrutschen. Da traue ich mir zu, das schneller selbst ordentlich zu schreiben.


    Vielleicht haben die Personaler, die über die Besetzung von leitenden Positionen entscheiden, aber auch einfach sowieso keine Zeit, genau hinzuschauen. :nerd_face:


    Wenn die KI als solche auffliegt, haste in verkackt - so viel steht mal fest.


    Aber meine Neugierde ist geweckt und ich probier das gleich mal.

  • Soll ich Frau "volles Programm" verraten, dass es KI-Tools gibt, die erkennen können, ob etwas von einem KI-Tool geschrieben würde?


    Bitte ankreuzen:

    [ ] Ja

    [ ] Nein

    [ ] Muss ich erst ChatGPT fragen.


    :rolling_on_the_floor_laughing: :rolling_on_the_floor_laughing: :rolling_on_the_floor_laughing:

    Hasst ihr es auch so, wenn Menschen mitten im Satz plötzlich KARTOFFEL!

  • ChatGPT spuckt doch brauchbares raus.


    Aber mir gefallen verkünstelte Anschreiben oder Lebensläufe nicht, das fühlt sich unecht an.


    Wenn man sich nicht mal die Mühe macht, selbst die Unterlagen zusammen zu stellen, was sagt das über einen aus?

    Möge die Macht mit dir sein :four_leaf_clover:

  • Hier das Ergebnis von ChatGPT für meine fiktive Bewerbung auf eine leitende Position am Fraunhofer Institut:



    Ich habe ungefähr die Hälfte des Texts gebraucht, um dem System erst einmal die wichtigen Eckdaten meiner Qualifikationen zu erklären. Dann habe ich noch 3 Nachbesserungsrunden mit ChatGPT ausgehandelt, weil er sich weigerte, irgendeinen sinnvollen Bezug zum Arbeitgeber herzustellen. Das gelingt ihm natürlich nicht, weil er nicht versteht, wo die wichtigen Schnittmengen sind.


    Insgesamt finde ich den Text für eine KI schon sprachgewandt, aber letztendlich nur ein Zusammenbau des statistischen Floskel-Mittelwerts. Dazu viel riskantes Bla-Bla, was ChatGPT hinzugedichtet hat. Ich habe nämlich nie gesagt, dass ich fundierte Kenntnisse in allen Betriebssystemen habe, sondern Programmiererfahrung auf diesen Betriebssystemen. Das ist ein großer Unterschied. Und eine Qualifikation nach ITIL hat mit Projektmanagement nichts zu tun. Und den Bezug auf das Fraunhofer Institut müsste man komplett umschreiben, das sind schleimige Allgemeinplätze.


    Selbst wenn es sprachlich rund ist, ist es am Ende doch Einerlei und sehr wenig individuell und nichtssagend. Mir wäre so eine Bewerbung in meiner Zeit in Personalverantwortung nicht besonders positiv aufgefallen.

  • Quote

    Das Fraunhofer-Institut steht weltweit für exzellente Forschung und Entwicklung in verschiedensten Technologiebereichen. Seine wegweisenden Projekte und seine enge Zusammenarbeit mit Industrie und Wissenschaft machen es zu einem einzigartigen Arbeitsumfeld. Als eine der führenden Forschungseinrichtungen in Deutschland und darüber hinaus spielt das Fraunhofer-Institut eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung und Umsetzung innovativer Technologien, die die Zukunft prägen werden.

    Ich hatte erst neulich mal gelesen, dass so ein Geschleime nicht mehr so gut in Bewerbungsanschreiben ankommt, weil es ja auch nicht wirklich etwas aussagt über den Bewerber. Höchstens das die Person alles behaupten würde um etwas zu bekommen. :face_with_hand_over_mouth:



    Selbst wenn es sprachlich rund ist, ist es am Ende doch Einerlei und sehr wenig individuell und nichtssagend. Mir wäre so eine Bewerbung in meiner Zeit in Personalverantwortung nicht besonders positiv aufgefallen.

    Ja so empfinde ich die Bewerbung auch. Ein bisschen wie von einer KI erstellt :face_with_tears_of_joy: .

    Die Wörter "umfangreiche Erfahrung" werden wiederholt, dass finde ich jetzt auch eher lahm.

  • Also zumindest ist die sachliche Antwort auf Deine Frage, dass es zur Zeit nichts besseres gibt als die Bezahlversion von ChatGPT, aber dieses in der Tat auch völlig Unsinn von sich gibt. Der oft fast perfekte sprachliche Stil täuscht oft darüber hinweg, dass es rein gar keine Beweise dafür gibt, dass der Inhalt stimmt. Kann zutreffen, kann auch völliger Unsinn sein. Und einmal ist mir auch tatsächlich ein Grammatikfehler aufgefallen.

  • Also zumindest ist die sachliche Antwort auf Deine Frage, dass es zur Zeit nichts besseres gibt als die Bezahlversion von ChatGPT, aber dieses in der Tat auch völlig Unsinn von sich gibt. Der oft fast perfekte sprachliche Stil täuscht oft darüber hinweg, dass es rein gar keine Beweise dafür gibt, dass der Inhalt stimmt. Kann zutreffen, kann auch völliger Unsinn sein. Und einmal ist mir auch tatsächlich ein Grammatikfehler aufgefallen.

    ChatGPT bringe ich mit drei Fragen dazu, dass es sich für seine vorigen Infos, welche ich als auf irgendeiner Ebene als nicht valide/falsch etc.. identifiziert habe, entschuldigt. Immerhin.... :smiling_face:




    noch mal:


    ich suche keinen Ghostwriter.

    ich suche eine KI; welche branchenspezifisch meine Unterlagen sinnvoll zusammen stellt.


    Schreibstil etc.. ist da wirklich nebensächlich.

  • Selbst wenn es sprachlich rund ist, ist es am Ende doch Einerlei und sehr wenig individuell und nichtssagend. Mir wäre so eine Bewerbung in meiner Zeit in Personalverantwortung nicht besonders positiv aufgefallen.

    genau das meinte ich ja, danke.

    Das, was die üblichen Verdächtigen wie Chat.... produzieren, bekomme ich in der gleichen Zeit, wenn nicht schneller hin.


    Evtl. gibt es das, was ich suche, ja auch noch gar nicht, ist auch möglich.




    Ich sehe mir nun mal "Jasper" und "Jobscan" an, falls es jemanden interessiert, was ich so gefunden hatte.


  • natürlich weiß ich das, da ich das ja selbst auch nutze bzw. erkenne :smiling_face:

    Ich möchte nicht die KI_Version abgeben, die KI soll die nervige formale Arbeit erledigen.

  • Also Chat GPT hat schon Examen bestanden :rolling_on_the_floor_laughing:

    .....und in manchen Fächern anscheinend auch brauchbare Dissertationen geschrieben;

    in meiner Disziplin würde das nicht funktionieren, weil ich noch keine KI gefunden habe bzw. auf workshops zu dem Thema kennen gelernt, welche passende Quellenarbeit vornimmt. Kommt aber bestimmt mal.

  • Bewerbungsanschreiben sind ziemlich aus der Mode gekommen. Die Mühe, da irgendwas vermeintlich Eloquentes zu formulieren, lohnt aus meiner Sicht kaum.


    Ich selbst lese Bewerbungsanschreiben selten (kann dabei natürlich nicht für alle Personaler sprechen), konzentriere mich fast ausschließlich auf den Lebenslauf und schaue ins Anschreiben nur, wenn für mich nicht schlüssig ist, warum jemand sich auf die ausgeschriebene Position bewirbt (weil unter- oder überqualifiziert, bisher ganz andere Arbeitsbereiche, etc…).


    Wenn man hinsichtlich der fachlichen Qualifikationen und Erfahrungen für die Position (gut) passt, sollte das heutzutage meist ausreichen, um das Interesse des potentiellen Arbeitgebers zu wecken. Früher mussten sich Bewerber anbiedern, heute ist es eher umgekehrt.

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