Kein Sex wegen seinen Erektionsproblemen

  • Deine Art, über die Problematik zu reden, wirkt zum Beispiel sehr viel empathischer als bei der TE. Das löst das Problem an sich nicht, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass sich dein Partner von dir viel weniger unter Druck gesetzt fühlt, als der Partner der TE und dass das die bessere Basis ist, wenn man als Paar an der Problematik arbeiten möchte.

    Danke :red_heart:

    Wir hatten eine zeitlang einen sehr regelmäßig wiederkehrenden Ablauf, bei dem auch Sex vorkam, das hatte sich so eingebürgert in einer Art Abschiedsritual (wir führen ja die Wochenendbeziehung). Anfangs fand ich das super, weil es verlässlich war. Aber für meinen Partner wurde das zunehmend zur Pflichtbung und das spürte ich, und er hat es dann auch so formuliert. Da ist irgendwie der Knoten geplatzt und ich habe für mich gemerkt, dass ich lieber keinen Sex habe als welchen, den er nicht auch in dem Moment einfach will. Seither ist es mir zwar weiterhin tendenziell zu wenig, aber die Alternative fände ich halt noch deutlich unangenehmer und somit lässt es sich besser aushalten.

    If you want to know what a man's like, take a good look at how he treats his inferiors, not his equals

  • Aber irgendwie muss ich ja was sagen. Ich bin grad 36 geworden und lebe seit 4 Jahren fast sexlos.

    Ja der Altersunterschied ist schon erheblich, hast du wirklich gedacht ,dass er immer so aktiv bleiben kann ,wie am Anfang.

    Hast du dir nie die Frage gestellt,was in zehn Jahren ist ....du hast einen alten Mann und der wird nicht jünger.

    Der Altersunterschied wird mit jedem weiteren Jahr mehr Auswirkungen haben .

  • Also ich finde nicht und es entspricht nicht meiner Erfahrung, dass ein knapp über 50-jähriger Mann eben „einfach zu alt“ dafür ist, um sexuell agil zu sein, so wie das manche hier schreiben. Es liegt nicht am Alter, sondern an anderen Umständen, körperlich und/oder psychisch oder er hat einfach keine Lust auf seine Frau.

  • Also ich finde nicht und es entspricht nicht meiner Erfahrung, dass ein knapp über 50-jähriger Mann eben „einfach zu alt“ dafür ist, um sexuell agil zu sein, so wie das manche hier schreiben. Es liegt nicht am Alter, sondern an anderen Umständen, körperlich und/oder psychisch oder er hat einfach keine Lust auf seine Frau.

    ich denke auch nicht, daß es (allein) am alter liegt.

    der "workload", den drei (klein-)kinder erzeugen, wirkt auch bei vielen jüngeren männern (und frauen) als lustkiller.

  • Also ich finde nicht und es entspricht nicht meiner Erfahrung, dass ein knapp über 50-jähriger Mann eben „einfach zu alt“ dafür ist, um sexuell agil zu sein, so wie das manche hier schreiben. Es liegt nicht am Alter, sondern an anderen Umständen, körperlich und/oder psychisch oder er hat einfach keine Lust auf seine Frau.

    Klar Ausnahmen gibt es immer... Nur man soll nicht denken dass es ganz prinzipiell keine Rolle spielt wie alt jemand ist.

    Mit über 50 lässt es bei einfach nach und völlig die Augen zu verschließen, dass dann jemand auch schnell mal 60 ist ist eben blauäugig.

  • Klar lässt es bei jedem etwas nach, man ist eben 50 und keine 20 mehr. Bei manchen deutlicher, bei anderen weniger.

    Hier sehe ich aber eine deutliche Mehrfachbelastung.


    1. Das Alter.

    Spielt keine große Rolle, aber es spielt eine.

    2. Der Altersunterschied.

    Der ist relativ groß und insofern gehen Erwartungshaltung und Lieferfähigkeit mit zunehmendem Alter immer mehr auseinander.

    Zumal er sich selber auch unter Druck setzen wird, es der jüngeren, vielleicht attraktiveren und auf jeden fall libidostärkeren Partnerin Recht machen zu wollen.

    3. Der Stress durch drei kleine Kinder, Hausbau usw.

    Das ist etwas das an vielen auch in deutlich jüngeren Jahren nicht spurlos ohne Konsequenzen vorübergeht.

    Und da hilft kein Reden auch keine Therapien oder Medikamente. Wie gut oder schlecht man mit Stress umgehen kann, ist Veranlagung, für die niemand was kann.

    4. Der Druck, der von der TE ausgeht.

    Klar ist es verständlich und nachvollziehbar das sie auch zum Zug kommen will. Wenn ich aber jedesmal ein enttäuschtes und verletztes "Du bringst es einfach nicht"-Schild vorgehalten bekomme, endet das höchstens in Resignation.

    5. Die Art und Weise wie die eigene Sexualität funktioniert.

    Sex als Stressabbau - wie bei dier TE - oder müssen die Voraussetzungen anders sein, der Kopf muss frei sein usw.


    Der Mann funktioniert nicht mehr richtig, muss repariert werden.

    So wie früher (ohne Kinder, Hausbau und andere Verpflichtungen) funktioniert es nicht mehr. Da daf man die betreffende Person nicht isoliert betrachten, sondern muss die Gesamtsituation betrachten und da spielen die oben genannten Faktoren eben eine Rolle.

    Wenn der Mann sie seit den Kindern mehr als Mutter betrachtet, ist das auch eben seine Sichtweise, die ist weder falsch noch krankhaft.


    Ich habe auch den Eindruck - kann auch nur an ihrer sprachlichen Formulierung liegen - das die TE recht kaltherzig rüberkommt.

  • Eine Libido, die für 10 Frauen reichen würde, kann ja schon mal anstrengend bis abschreckend sein. Vielleicht hat Dein Mann mit der Zeit den Sex schlicht als Aufgabe wahrgenommen, die ihn überfordert. Das kann die Lust daran, mit Dir Sex zu haben, nachhaltig zerstören. Oder die Lust auf dich ist mit der Zeit und über die drei Kinder hinweg schlicht eingeschlafen. Dafür spricht, wie er den Sex mit dir praktiziert, wenn es denn passiert. Du schreibst was von nachts, er kurz in dir drin und schon wieder weg, das hat so gar nichts mehr mit "Liebe machen" zu tun. Vielleicht solltet ihr das als Gemeinschaftsaufgabe sehen, das mal neu zu entdecken, den Fokus erstmal weg von der Erektion, hin zu Zärtlichkeiten. Geht da noch was? Oder hat er auch keine Lust, zu kuscheln?


    Medikamente helfen auch nicht bei allem. Testosteron z.B. löst typische Mangelerscheinungen aus, ich war mal beim Arzt deswegen, der meinte, ja, er verschreibt mir mal das Gel, aber ich sehe eigentlich nicht aus wie jemand, der Testosteronmangel hätte. Ich bin sportlich, schlank. Der T.-Spiegel blieb dann ziemlich gleich, offenbar hat mein Körper das Gel mit einer Minderproduktion kompensiert, Auswirkungen auf die Libido: NULL.


    Was mir deutlich mehr geholfen hat, waren Vitamin D Tropfen. Da hatte ich einen ziemlichen Mangel und mit den Tropfen war ich plötzlich deutlich wacher, voller Energie und natürlich hilft das auch beim Sex, wenn man wach ist und nicht einschläft.


    Viagra sorgt dafür, dass eine Erektion leichter entsteht, länger hält, aber ohne sexuelle Erregung passiert da gar nichts. Und die kann man weder erzwingen noch medikamentös beeinflussen.

  • liebe Nassali, Männer sind keine Maschinen allerdings muss so ein Männerkörper gepflegt werden, falls er raucht, dann sofort damit aufhören, falls er zu dick ist dann stelle bitte die Ernährung um, viel Gemüse und wenig fette Sachen, Sport ist auch so eine Sache, das kann und will nicht jeder aber trotzdem muß Bewegung sein , also runter vom Sofa und ab in den Wald und dann geht ihr spazieren , ach ja setze ihn bitte nicht unter Druck, ich z.B hatte mal eine Freundin bei der ich mir wie ein Dildo mit Ohren fühlte, da lief bei mir auch nicht mehr viel jetzt mit fast 65 habe ich eine Freundin bei der ich mich aufgehoben fühle wir haben ausdauernden Sex wo ich über eine Stunde aktiv dabei bin.... nein ich will hier nicht angeben , höchstens mal den jüngeren Mut machen, das wenn Mann sich fit hält auch das Sexleben fit bleibt....

    ach ja Geldprobleme wirken sich oft negativ aus und das nicht nur auf das Sexleben, da müsst ihr eine Lösung finden

    ansonsten alles Gute für euch !

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