Posts by SueSi

    Denkt ihr das wäre besser als alles hinzuschmeißen?

    JA!

    Nachdem Du noch etwas genauer Deine Situation geschildert hast, würde ich auf jeden Fall dazu raten, erstmal in Dir aufzuräumen. Gestalte Dein Leben aktiv. Die Ängste gehst Du ja offenbar schon an. Gut so.

    Aber auch Deine Freizeit musst Du selber gestalten. Das kann Dir keiner abnehmen. Und im Laufe der Zeit, wenn Du schon ein paar Dinge ausprobiert hast, wirst Du sicher eher wissen, was Du überhaupt willst.


    Und dann kannst Du noch mal neu darüber nachdenken, ob Du Dich beruflich neu orientieren willst.

    Sprich doch mal mit Deinem Arbeitgeber. Vielleicht kannst Du eine Art Sabbatjahr (oder -halbjahr) machen, nach dem Du dann wieder dort anfangen kannst.

    Für die Auszeit würde ich an Deiner Stelle ordentlich sparen damit Du Dein Leben in der Zeit finanzieren kannst.

    Ich kenne mehrere Leute, die so etwas gemacht haben. Alle haben zuerst dafür gespart und konnten danach wieder im alten Job weitermachen.

    Hallo,

    Ich habe keine Antwort formuliert, weil ich mich damit nicht auskenne. Keine Erfahrungswerte.

    Vorstellen kann ich mir, dass durch den Sturz vielleicht eine Art Verspannung ausgelöst oder verstärkt wurde, die dann diese Taubheitsgefühle verursacht.

    Aber es ist reine Spekulation. Ich weiß aber gar nicht, ob das überhaupt so sein kann... darum wollte ich nichts schreiben.

    Klar. :cookie:


    Bei uns sagt man noch beömmeln. Läuft auf's Gleiche hinaus. :upside_down_face:

    Danke für den Keks (artiger Knicks).


    "Beömmeln" sagen wir hier auch.ä (Niedersachsen, nah an der westfälischen Grenze).


    Aber das ist alles total falsch in diesem Faden. Diese Wörter finde ich großartig :D:(:

    Sehr gute Tipps von euch. Vielen Dank!

    Manchmal ist es gut das noch mal von Außenstehenden zu hören, weil ich kann derzeit nix mehr alleine einschätzen.

    Es ist sehr schön zu lesen, dass Du die Antworten positiv aufnimmst.


    Ich denke ebenfalls, dass Du gut beraten bist, intensiver an Deinen Ängsten zu arbeiten.


    Toll dass Dein Freund mitmacht - aber es ist für mich völlig verständlich, dass er nicht jeden Tag über Deine Ängste reden möchte, zumal diese (meiner Meinung nach) sehr übertrieben sind.


    Arbeite weiter mit Deinem Therapeuten an dem Thema.

    Viel Erfolg! :four_leaf_clover:

    Vielleicht kein Verleser, mehr ein "Verdenker":

    Ich habe im Ärger-Faden einen Beitrag gelesen, wo es um Unterleibschmerzen im Zusammenhang mit der Periode ging.

    Dann habe ich schwungvoll weitergescrollt und als nächstes gelesen (grob zusammengefasst):

    [...] hatte ich auch [...] Eimer untergestellt [...] neue Dichtungen gekauft [...]

    :-$
    Genauer nachgeschaut und dann erst gesehen, dass zwischen diesen beiden Beiträgen ein weiterer stand, in dem es um einen undichten Syphon ging... :rolling_on_the_floor_laughing: :rolling_on_the_floor_laughing: :rolling_on_the_floor_laughing:

    lieber die kleine Gemeinde im Dorf oder die der naheliegenden Stadt?

    Wichtig ist, eine Gemeinde zu finden, die auch Andersdenkende toleriert, die bei all ihrem Glauben auch weltoffen sein kann, finde ich (so war die Gemeinde bzw. der Pastor, zu deren/dessen Jugendtreff ich ging). Keine Hardliner. Ob Du die auf dem Dorf oder in der Stadt findest, kann man von außen nicht sagen.

    Darf ich dich fragen, warum du ihr dazu ein Buch empfehlen möchtest?

    Na, das finde ich nicht so erstaunlich. Als Vater macht er sich bestimmt so seine Gedanken, möchte vielleicht mit "der richtigen Lektüre" (wenn es das gibt) unterstützen. Problematisch wäre es, wenn der Glaube in eine "Hardcore-Richtung" abdriftet, finde ich.


    Ich habe in dem Alter am Konfirmanden-Unterricht teilgenommen, komme zudem aus einer eher gläubigen Familie. Erst mit 16 Jahren fing ich an, mir gewisse Fragen zu stellen. Zu der Zeit ging ich regelmäßig zu einem Jugendtreff, der von einem sehr liberalen Pastor geleitet wurde. Die Gespräche dort waren Gold wert: Meine Zweifel wichen der Gewissheit, dass "da" nix ist.

    Für mich ist nachvollziehbar, warum Menschen Religionen erfunden/entwickelt haben - aber dennoch sonnenklar: keine höhere Macht im Spiel. Alles Physik, Chemie, Biologie.

    Als ich das für mich klar hatte, war es eine echte Erleichterung.

    Es war (für mich) aber gut, dass ich mich mit dem Thema intensiv beschäftigt habe.


    Sorry, Crizz , eine Buchempfehlung kann ich Dir nicht geben.

    Mozartfan

    Trotz meines kleinen Spinnenproblems glaube ich, dass es helfen kann, sich immer wieder die "vernünftigen" Gedanken ins Bewusstsein zu holen. Ich denke daher bei Spinnen immer auch, dass es sehr nützliche Tiere sind und sie mir nichts tun können (die hier üblichen Exemplare). Das hilft mir insofern, dass ich nicht erstarre und unfähig wäre, irgendwas zu unternehmen.


    Ich wünsche Dir ganz viel Erfolg bei Deinem Vorhaben! Dass Du selbst Dir die Baustellen bewusst machst, ist der erste Schritt. Probleme zu erkennen, ist sooo viel Wert! :four_leaf_clover:

    Wurstwasser

    Ich kann Dich so gut verstehen! Spinnen sind die einzigen Viecher, die den allergrößten Grusel in mir auslösen. Eine Therapie im Sinne von "auf die Hand nehmen" lehne ich kategorisch ab. Allerdings glaube ich, nicht handlungsunfähig zu sein, bei den Viechern, die hierzulande üblich sind. Irgendwie weiß ich mir notfalls zu helfen... glaube ich. :woozy_face:

    Hauswinkelspinnen sind die übelsten... :confounded_face:

    Ich hatte als Jugendliche mal eine im Haar, die ich erst so richtig bemerkte, als sie mir den Arm runterkrabbelte. Ich saß im Nighty auf der Bettkante, nahm ein Fußbad.... Junge, war das plötzlich beendet! Mit lautem Geschrei, wildem Gestikulieren, heulen, das volle Programm.

    Meine Mutter sagte mir damals, die Spinne wäre in der Fußbadewanne gelandet, sie habe sie beim Auskippen gesehen. Hab ich natürlich nicht geglaubt und die Nacht im Wohnzimmer verbracht.

    Seitdem gucke ich immer und überall, ob nicht womöglich eine Spinne des Weges kommt.

    Ich merke gerade, dass ich beim Schreiben dieser Zeilen einen dauerhaft angewiderten Gesichtsausdruck habe. Puuuh.

    :flucht:

    Gerade fiel mir auf, dass ich ein guilty pleasure habe: mit Q-Tips in den Ohren "wühlen"...

    Ich weiß, dass es nicht gut ist und versuche es zu vermeiden - aber immer wieder werde ich rückfällig. Es fühlt sich einfach zu gut an. :D:(: