Posts by schnecke1985

    PS: Natürlich könnte ich auch jetzt schon ausziehen, das ist kein Thema. Aber ich würde wirklich viel für eine Singlebude ausgeben müssen (die Mieten hier am Arsch der Welt sind mittlerweile auch richtig saftig) und ich könnte nicht mehr bei meinen Eltern sein. Die sind nicht pflegebedürftig im eigentlichen Sinn (zum Glück noch nicht!) aber brauchen immer und immer wieder doch Unterstützung (grad bei Technik, Internet, amtlichen Sachen....). Das wird natürlich nicht besser werden. Am freien Wochenende unterstütz ich sie auch so gut es geht bei Haushalt, Putzen, Kochen, dass Mama auch mal ne Entlastung hat. Nagelpflege mach mittlerweile auch ich (Papa und Mama kommen nicht mehr so gut an die Zehen ran), Papas Hörgerät in Reinigungslösung putzen, Mamas Laptop in Schuss halten, die beiden einfach lieb haben :smiling_face_with_hearts: und natürlich auch Rammbock in der Ehe, Mama kann sich bei mir in gewissen Sachen auskotzen, Papa kann mir stundenlang von seinen Hobbies erzählen. Ja, es ist manchmal echt SEHR fordernd, gerade mit Mama, aber es ist mir wichtig.

    Pass auf dich auf. Zieh die Notbremse wenn es dir nicht gut geht.

    Danke! Es ist ein Tanz auf dem Vulkan, meine Familie ist / war sehr toxisch. Das heißt, es passiert nichts (!!) ohne Hintergedanken. Eigentlich habe ich mich so sehr gut eingerichtet und wollte auch nie Mieterstatus. Ich habe da sehr gemischte Gefühle.... Andererseits werde ich auch nicht jünger und hier könnte ich manche Sachen verwirklichen, die halt im 0815 Mieterverhältnis nicht möglich wären. Auf jeden Fall danke für deine Anregung! Das nehme ich mir sehr zu Herzen, weil ich so sehr auf meine psychische Gesundheit achten muss. Tbh ich könnte schon lange hier viel Wohnfläche belegen, aber ich kenne meine Schwester, sie würde sich ewig einmischen. Ich versuche gerade einfach so viel wie möglich zu sparen und alle Optionen im Kopf zu haben. Ich bin einfach darüber hinweg mich irgendwie kaufen (und dann gängeln) zu lassen. :hot_face:

    PS: Natürlich könnte ich auch jetzt schon ausziehen, das ist kein Thema. Aber ich würde wirklich viel für eine Singlebude ausgeben müssen (die Mieten hier am Arsch der Welt sind mittlerweile auch richtig saftig) und ich könnte nicht mehr bei meinen Eltern sein. Die sind nicht pflegebedürftig im eigentlichen Sinn (zum Glück noch nicht!) aber brauchen immer und immer wieder doch Unterstützung (grad bei Technik, Internet, amtlichen Sachen....). Das wird natürlich nicht besser werden. Am freien Wochenende unterstütz ich sie auch so gut es geht bei Haushalt, Putzen, Kochen, dass Mama auch mal ne Entlastung hat. Nagelpflege mach mittlerweile auch ich (Papa und Mama kommen nicht mehr so gut an die Zehen ran), Papas Hörgerät in Reinigungslösung putzen, Mamas Laptop in Schuss halten, die beiden einfach lieb haben :smiling_face_with_hearts: und natürlich auch Rammbock in der Ehe, Mama kann sich bei mir in gewissen Sachen auskotzen, Papa kann mir stundenlang von seinen Hobbies erzählen. Ja, es ist manchmal echt SEHR fordernd, gerade mit Mama, aber es ist mir wichtig.

    Irgendwo zwischen Überforderung und Panik doch ein zartes Glücksgefühl: Ich könnte in 1, 2 Jahren dauerhaft eine eigene Wohnung haben. Lebe ja momentan bei meinen Eltern im Kinderzimmer (riesiges Haus mit Ferienwohnungen, etwas sanierungsbedürftig) und meiner Schwester gehört der ganze Bums offiziell. Mein Neffe (und meine Schwester) planen umzubauen und die Ferienwohnungen / Gästezimmer in Wohnraum umzuwandeln. Gespräche darüber gab es schon länger, aber damals war ich noch nicht berufstätig. Sie hat nur mal gesagt, ich müsste dann nur Nebenkosten bezahlen. Ich traue der Sache noch nicht, müsste mich erst rechtlich total informieren (dass ich eben Mieterschutz genieße), aber gleichzeitig passt es nicht ganz schlecht in meine Pläne. Wollte mich ja nach reiflicher Überlegung zumindest überwiegend um meine alternden Eltern kümmern, was sonst kein Geschwister nervlich schafft. Meine Schwester hingegen würde für Leerstand einen Haufen Geld zahlen. Also wäre es eine win-win-Situation (kein Leerstand, Betreuung). Ich bin zwar etwas ab vom Schuss, aber hier könnte ich bei der Planung mitreden und es wäre ideal für meine Interessen (Garten- oder Balkonanbau, Haustier / Hund weil riesen Grundstück, nahe bei den Eltern, günstig). Hab heute zum ersten Mal mit meinem Freund über die Option gesprochen und er wäre auch (nicht mehr) total abgeneigt. Und im Notfall würde uns seine Mama ein zinsloses Darlehen geben für die Ersteinrichtung (das wäre aber wirklich nur im allerschlimmsten Notfall, ich hasse Schulden).

    Disclaimer: Was ich fühle ist total normal und ich brauche dabei auch keine Hilfe! Ich bin einfach nur im natürlichen Trauerprozess. Mir fehlt meine Freundin (ja, das war sie) immer wieder so. In Fakt war ich für ihre Pflege angestellt, aber wir hatten so eine intensive Zeit miteinander! Ich wusste, sie wird sterben, aber sie hat die Hoffnung nie aufgegeben! Und sie hat irgendwie gespürt, dass ich meine Oma SO sehr vermisse und sie hat mich irgendwie adoptiert. :smiling_face_with_heart_eyes: und ihre Familie war/ist so toll und ich pflege den Kontakt immer noch. Ich war am letzten Tag noch bei ihr, ich hab den Arzt und den Pfarrer angerufen.... ich hab ihr übers Haar gestrichen und ihr (wie es unser Ritual war) vorgebetet und für sie gesungen. Ich habe sie tot gefunden und ihre Familie informiert. Ich habe sie gewaschen (das konnte keiner über sich bringen) und dann haben wir sie gemeinsam richtig hübsch gemacht ein letztes Mal. :smiling_face_with_heart_eyes: :beating_heart: :beating_heart: :beating_heart: :beating_heart: ich bin so dankbar, dass sie mich dabeihaben hat dürfen. Ich vermisse sie so! Aber ich bin so dankbar, dass ich das alles erleben durfte. So eine tolle Frau!!! So herzlich!!!! Aaaaah, M., du fehlst mir! Big love :beating_heart: :smiling_face_with_hearts: :smiling_face_with_heart_eyes: :beating_heart:

    Tbh glaube ich, dass der Nahost-Konflikt am Ende wohl nur darin "gelöst" wird, indem x den "Gegner" y niedermetzelt. Es wird Blut, so lange Blut fließen, bis ganze Völker ausgelöscht sind. Same in Afrika, es gibt keine Ruhe bis Millionen ausgerottet sind. Es ist so traurig. Was für mich bleibt ist Hilflosigkeit. Der Westen will gar keine Stabilisierung, er profitiert durch jeden Konflikt wirtschaftlich (sei es durch Waffen oder Bodenschätze). Das streng orthodoxe Judentum steht dem Islamismus in seiner Menschenfeidlichkeit kaum nach. Es ist so traurig. Alle verrohen und gewisse Westmächte profitieren (durch Waffengeschäfte oder Ausbeutung anderer Ressourcen) munter weiter. Frieden ist eine Illusion im Nahen Osten. Und es gibt keine saubere Partei, nur Arschlöcher allenthalben.

    Ich freue mich darüber, dass ich hier so eine kleine, random Heimat habe, in die ich immer wieder reinpoppen kann :smiling_face_with_heart_eyes: :smiling_face_with_hearts: :face_blowing_a_kiss: :smiling_face_with_heart_eyes:

    und ich freue mich darüber, dass ich endlich einen Beruf gefunden habe, wo ich mich total zuhause fühle und wo ich all meine Stärken und Schwächen aufgehoben sehe. Natürlich jammere ich mal, aber das gehört zur Arbeit dazu :winking_face: :upside_down_face:

    Ich freue mich darüber, dass ich endlich eine toxische Beziehung offiziell beendet habe, die für mich gefühlt schon lange, lange tot war. Keine Zukunft, nur Abgrund, Sucht, finanziell ein Loch ohne Boden, auch wenn ich den Menschen sehr, sehr gerne mochte. Ich kann ihn nicht retten. Ich habe es SO sehr versucht... über meine Kräfte. Das wollte ich nicht wahrhaben. Ich denke zum ersten Mal in meinem Leben "fast" erwachsen, also langfristig. Aber es ist alles ein so zerbrechliches Gut, es werden wieder andere Zeiten kommen. Aber ich bin einfach nur dankbar und lerne :red_heart:


    Edit: ich habe vor kurzem ein total reizvolles Angebot für eine Reise nach Sizilien gesehen und kann es einfach nicht fassen, dass ich mir mittlerweile sowas auch leisten könnte :dizzy_face: es ist total bescheuert und ich werde es wahrscheinlich auch nicht machen, aber das Wissen, dass ich es finanziell KÖNNTE flasht mich grad so ab. Ich werde irgendwann, irgendwie endlich reisen können :smiling_face_with_heart_eyes:

    chriecharlie

    Sehr schönes Tier! Ich hab ne totale Schwäche für Jagdhundrassen, aber ich könnte den Anforderungen nie gerecht werden. Ich liebe Bracken und Weimaraner und Dackel, so süß! :smiling_face_with_heart_eyes: Aber wenn ich mal einen Hund aufnehme dann ist das das ein neurotischer Senior aus dem Tierheim, wahrscheinlich Promenandenmischling, der genauso gestört ist wie ich und nicht mehr soooooo viel Auspowern braucht. Ich mag neurotische und komplizierte und weirde Tiere.... die passen einfach gut zu meinem Charakter

    TBH: "Rassetypische Krankheiten" sind auf "seriöse Züchter" zurückzuführen, die irrationalen Schönheitsstandards gefolgt sind. So ehrlich sollte man sein. Das heißt nicht, dass diese "Züchter" ihre Tiere im Durchschnitt nicht deutlich besser halten / erziehen / ernähren / medizinisch versorgen, als es beim Durchschnitts-Hundehalter der Fall ist. Aber der Ratschlag "Immer beim Züchter und reinrassig kaufen" ist halt so pauschal einfach nicht haltbar. Vermehren ist keine Antwort, aber die professionelle Hundezucht eben auch nicht.

    Imho haben 98% der Haustiere kein artgerechtes Leben... weil der Mensch eben die Bedürfnissse des Tieres zum eigenen Vorteil passend verbiegen.

    Ist wie bei Kindern.... im Zweifel lieber kein eigenes haben, bevor ein Lebewesen leiden muss. Das Ego hintenan stellen.

    Guter erster Tag im neuen Job (Altenpflege).

    Die Tochter meines Pfleglings sucks ziemlich, weil sie mir immer wieder Stunden aufdrücken will, die nicht vereinbart sind, aber my golden girl ist ein Schatz :smiling_face_with_hearts:

    Meine letzte Betreute ist vor zwei Wochen gestorben und das hat mich ziemlich mitgenommen und ich war ziemlich kaputt in letzter Zeit :loudly_crying_face: eine neue Aufgabe tut mir aber gut und ich lerne auch Neues. Natürlich ist mein verstorbenes Schatzi aber noch im Hintergrund.. aber seit heute bin ich der Meinung, es wird sich fügen.....

    PS: mich erinnert das Ganze auch an meinen beruflichen Werdegang: ich habe odd-Jobs gearbeitet und hatte nie eine Vorstellung davon, was ich langfristig machen wollte. Vor 2,5 Jahren hat sich eine Person an mich gewandt, die in mir ein Potenzial sah, das ich selber nicht in mir sah, aber ich habe mich in das Vertrauen fallen lassen und spontan ja gesagt. Jetzt bin ich in meinem Traumberuf, der all meine Eigenheiten nicht als Schwäche sieht, sondern sogar als wertvolle Stärke fördert. Ich habe vor 2 Wochen meinen Job verloren (durch äußere Umstände) und innerhalb von vier Tagen hatte ich drei neue Job-Angebote. Ungefragt. Das hätte ich mir in meinen wildesten Phatasien nie vorstellen können, aber anscheinend hat die Mund-Propaganda verbreitet, dass ich wirklich gut bin in dem Bereich. Overkill.

    Das geht doch noch.

    Wichtig ist aber das du Sport machst um fit und beweglich zu bleiben, also das schlechteste ist wenn du eine Couchpotato bist. Das ist für die Gesundheit nicht gut und attraktiv für die Männer ist das auch nicht.

    Gerade mit 43 muss man was für den Körper tun, also Bewegung. Je älter man wird desto wichtiger wird das.

    Alter, du bist grade wirklich weird. […] Nur weil du etwas nicht attraktiv findest, heißt das nicht, dass "die Männer" etwas nicht gut finden können / dürfen. Deine Einstellung ist wirklich toxisch und eindimensional. :nauseated_face: Ich habe meinen Partner kennen gelernt, da war er ein junger Gott mit langen blonden Haaren. Zehn Monate später war er glatzköpfig, bleich, Augenringe und abgemagert, weil er krank war. Aber es war kein anderer Mensch, er hatte nur Krebs.

    Und ja, Frauenkörper machen auch Veränderungen durch. Ein Körper fabriziert einen anderen Menschen, schwillt an, entwickelt Symptome, trägt Spuren davon. All dies ist KEIN Grund, warum jemand nicht mehr liebenswert sein sollte! Wie gesagt, man muss nicht allen gefallen (Schönheitsnormen!), sondern nur einer Person. Und so so ein weicher Bauch ist sehr kuschelig, er trägt eine wunderbare Geschichte in sich, er zeigt, was er geleistet hat. Und grade deswegen ist er sexy, fühlt sich evtl. richtig an und es ist ein enormer Vertrauensbeweis, wenn eine Person diese intime Geschichte mit einem teilt. :smiling_face_with_hearts: Es darf sich manchmal alles richtig anfühlen und man darf auch als Frau manchmal den Kopf ausschalten und einfach Zweisamkeit genießen. Das ist eine Leistung und ganz wunderbar. :smiling_face_with_heart_eyes: :smiling_face_with_hearts: :red_heart: :thumbs_up_medium_light_skin_tone:

    greta_

    Ich sehe da ehrlich gesagt nicht ein Manko, das ER gut machen könnte. Sondern einen Punkt, an dem du in dich gehen solltest: "Was ist gut an mir, wofür bin ich liebenswert?" Ich bin/ war immer in der Rolle des hässlichen Entleins. Trotzdem habe ich in meinen spätereren Teen-Jahren erkannt, dass ich einige Werte habe, die keine andere so leicht auffüllen kann. Dass ich fürsorglich bin, empathisch, was im Kopf habe. Danach waren die Selbstzweifel ruhiger. Du musst nicht allen gefallen (eine Absage an Normen und Idealen!) sondern nur genau einem richtigen Mensch. :smiling_face_with_heart_eyes: Ich kann nur von mir sprechen, aber wenn ich jemanden liebe, dann ist mir Aussehen, Status und Besitz sowas von egal. Wenn ich mich verliebe, dann ist derjenige das Beste überhaupt für mich. Weil dieser einzigartige, vernarbte, röllchenbehaftete.... Körper genau die Seele von dem Menschen beherbergt, den ich gerne habe. :smiling_face_with_hearts: ich kann einen fehlerbehafteten Menschen leichter vertrauen als einem perfekten ... vielleicht geht es deinem Freund genau so.


    Und Liebe, gerade die gefühlt unverdiente, ist so ein Geschenk, das man nicht ausschlagen sollte. Liebe ist so was Großes, was die Grenzen sprengt... was unbezahlbares und unberechenbares.... man sollte keine Liebe ausschlagen, weil man sie nicht versteht. sondern eher danach fragen, was der Liebende in einem entdeckt hat, dass er sich verloren hat...? da entdeckt man viel.


    Disclaimer: Natürlich solltest du dein eigenes Gefühl nicht vergessen und danach handeln! Das waren nur so Denkanstöße für dich, die für dich selber hilfreich sein könnten. Bei der Entscheidung, wie du weiter machen willst. Aber alleine die Tatsache, dass dich jemand mag, der jünger ist, sollte kein Hindernisgrund sein. Blöde soziale Normen.

    Mich leise reinschleich, der seit kurzem den Traumberuf in der Individualbetreuung von Senioren gefunden hat...

    Ich finde es soooooo toll und stark, wenn Angehörige ihre Grenzen erkennen und schützen und sagen: "Bis dahin, aber weiter kann ich nicht!" :thumbs_up_medium_light_skin_tone: :red_heart: das ist ganz, ganz wichtig!!! Nach außen wird häufig transportiert, dass man ein Versager ist, wenn man nicht alles alleine schafft, denn "die Oma ist ja sooooo fein" :woozy_face: als externe Person wird man ganz anders wahrgenommen und behandelt als ein Familienangehöriger... seh ich ja auch bei meinen eigenen Eltern, die noch ziemlich fit sind, aber die sich nicht von der Vorstellung lösen können, dass sie mehr wissen als man selber.


    Jetzt mal betreffend meiner eigenen psychiatrischen Leidensgeschichte: Die Gabe von "psychiatrischen" Medikamenten (Gerontopsychiatrie) kann für die Betroffenen soooo vieles leichter machen! Meiner schwerst dementen Tante wurden vom Hausarzt Antidepressiva / Neuroleptika verweigert, weil "sie das nur ruhig stellt". :face_vomiting: In Folge litt sie Jahre unter Wahnvorstellungen, hat wochenlang nur geschrieen und geheult, weil sie immer Horrorvisionen hatte. Aber hauptsache keine Medikamente. :pleading_face: Ich wäre lieber unter happy-Medis als das Leiden und den Abbau hautnah mitzuerleben. Lieber dahindämmern als wochenlang von schrecklichsten Wahnvorstellungen gequält zu werden. Just my 2 Cents.

    Regenwetter

    Oh, das ist lieb, dass du an mich gedacht hast 😍❤️ und dass du dich mitfreust! 🥺🥰❤️ Ich bin immer noch am eingrooven, wie ich meine Zeit mit regulärer Beschäftigung einteile 🙈 das versteht wahrscheinlich kaum einer mit Jahren an Berufserfahrung in einem 9-5 Job. Ich verstehe ja selber nicht, wie viel andere Menschen scheinbar spielerisch wuppen können. Hochachtung! 👍 Ich wollte hier schon so lange mal wieder aktiver sein, weil med1/2 ist schon so lang Familie für mich. ❤️

    Ps: das beste ist, dass sie jetzt nach 6 Wochen Training und Gymnastik nicht mehr total an den Rollstuhl gefesselt ist, sondern mit Unterstützung immer weiter und sicherer laufen kann 😍😍😍 ich platze fast vor Stolz auf sie! Es gibt immer wieder neue, kleine Meilensteine, die geknackt werden. Vorgestern haben wir zum ersten Mal freies Stehen geübt und sie hat gleich 10 Sekunden geschafft. Das ist so cool! 👍

    Bis vor einer Woche mussten sie noch 2 Personen im Rollstuhl die Treppe runter tragen, jetzt kann sie das mit 1 Begleitperson morgens selber bewältigen. Wahnsinn!

    Ich war jetzt länger nicht mehr hier, aber aus einem Grund: ich glaube, ich habe nach sooo vielen planlosen Jahren wirklich meine Berufung gefunden. Hab nen neuen Job. Betreuung einer ganz lieben Frau (die mich sehr an meine vielgeliebte Omi erinnert), echt gutes Gehalt, in meinem Wohnort (hab ja kein eigenes Auto), im Schnitt ca 4-5 Stunden nachmittags. Ich bin einfach jeden Tag zufrieden und kann mein Glück nicht fassen! Und ich habe ein gutes Einkommen! Ich weiß zwar nicht, wie lange diese Beschäftigung weiter geht (mein Pflegling kämpft mit Krebs) aber wir kommen so super aus und haben immer Pläne / Programm. Ein Sechser im Lotto! Ich glaube, ich habe endlich meinen Platz in der Arbeitswelt gefunden, es ist so erfüllend! 😍 Danke dafür ans Universum und an meine Cousine, die mich in diesen Sektor hat reinschnuppern lassen und an mich geglaubt hat! *Tränchen wegwisch* ich habe einfach einen Menschen gebraucht, der mir was zutraut (mehr, als ich mir selber je zugetraut hätte) und in mir was erkannt hat, was ich nicht sehen konnte. ❤️

    Die Vokabel Rasselatmung ist mit Sicherheit nicht mein Lieblingswort. Diese ist im Sterbeprozess Normalität und hat mit Palliativmedizin nichts zu tun. Wenn ein Patient z.b. zu Hause gepflegt wird und die Finalphase beginnt, sollten die Familienangehörigen darüber aber ausreichend informiert sein, damit z.b. nicht unnötig der Notarzt gerufen wird.

    Weißt du, Paradisi, das Wort löst in mir einfach schreckliche Ängste aus. Ich war bisher Zeuge bei zwei Toden und beide Male war es ein friedliches Wegdämmern.

    Es gibt Aspekte des Sterbens, die ein Laie vielleicht nicht ohne Nachfrage / akute Not wissen will??? Vielleicht geht es auch nur mir so, aber alleine das Wort setzt in mir eine Kette von schrecklichen Panik-Szenarien in Gang, ich fühle dann nur Entsetzen. Und ich bin eigentlich nicht empfindlich. Ich hätte das wahrscheinlich dir gegenüber per PN ansprechen sollen, sorry für die öffentliche Stellungnahme, aber ich fand und finde nie die richtigen Worte dafür und ich kann dir ja auch nichts verbieten! du trägst unsagbar wertvolle Erfahrungen zu diesem Forum bei! Aber du hast halt eine professionelle Sicht / Erfahrung mit Krankheit und Tod, die ein Laie eben mitunter nicht hat. Das ist durchaus eine Fähigkeit, die man an als professioneller Gesundheitshelfer erlernen MUSS um in diesem Beruf zu bestehen. Aber vielleicht hast du auch schöne bzw friedliche Tode erlebt (ich hatte das Glück, einfach maximale Liebe und Geborgenheit um eine Sterbende zu erleben, und dann ließ meine Oma los...) und könntest das öfter in deine Schilderungen einbauen...? Der Tod meiner Oma hat mich gelehrt, dass der Sterbeprozess auch ganz ganz intim und wundervoll und friedlich sein kann... Für diese Erfahrung bin ich so dankbar, seitdem habe ich weitaus weniger Angst.

    Wer Zynismus mag... Ich bekomm davon nicht genug, tiefschwarz und böse 😂😂😍

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    Deswegen haben die Franzosen, genau wie die Britten, damit ja auch solche Probleme

    Neeeeeee, britischer Humor ist klasse! Da fühle ich mich ganz zuhause. :smiling_face_with_smiling_eyes:

    Frankreich ist imho schon spezieller, ich habe z. B. in Punkto französisches Kino fast vollständig aufgegeben, da ist mein mindset zu 99 Prozent nicht kompatibel.

    Aber ich muss auch eine Lanze für den deutschen Humor brechen, da gibt es mittlerweile auch wahnsinnig coole Leute / Formate (heute-Show, Dietmar Wischmeyer, Thorsten Sträter, Till Reiners, Jochen Malmsheimer, Olaf Schubert...). :smiling_face_with_heart_eyes: :smiling_face_with_hearts:

    Das Format "Gipfeltreffen" z. B. ist so herrlich blöd-absurd 😂😂😂